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Erneuerbare Energien

Der zusehende Schwund unserer fossilen Brennstoffe und die zunehmende Umweltschädigung machen neue Energien erforderlich, die sich zum einen selbst regenerieren und zum anderen den Lebensraum Erde nicht belasten. Erneuerbare Energien in ihren verschiedenen Formen erfüllen diese Anforderungen.

Woraus sich erneuerbare Energien speisen

Man unterscheidet verschiedene Formen von erneuerbaren Energien. Sonne, Wasser und Wind sind unerschöpflich und können vom Menschen als Energieträger genutzt werden, ohne dass ihr Potential abnimmt. Aber auch nachwachsende Rohstoffe sind erneuerbare Energien. Sie wachsen immer wieder nach, bei ihrer Nutzung als Energieerzeuger werden keine Stoffe frei, die nicht ohnehin in der Atmosphäre oder auf dem Erdboden vorhanden sind. Dadurch fallen weniger Schadstoffe an, unser Planet wird weniger belastet. Allerdings kämpft die Branche heute noch mit zwei großen Problemen. Zum einen können erneuerbare Energien oft schwer gespeichert werden, weiterhin wird bei der Verbrennung und Umwandlung teilweise noch kein befriedigender Wirkungsgrad erreicht.

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Nachwachsende Rohstoffe als erneuerbare Energien

Während die regenerativen Energien wie Sonne, Wind und Wasser bereits durch die vorhandenen Anlagen unser Landschaftsbild prägen, rücken die nachwachsenden Rohstoffe als erneuerbare Energien erst seit kurzem in unser Blickfeld. Dabei wird gerade diese Energieverwertung schon lange genutzt, nämlich durch die Verbrennung von Holz zur Erzeugung von Wärme. Heute werden sogenannte Energiepflanzen wie Getreide, Mais oder Raps genutzt, um Biokraftstoffe, Wärme und Strom zu erzeugen. Die Verfahren sind dabei unterschiedlich, die Nutzung – wie zum Beispiel bei der Verwendung von E10 oder Biodiesel als Treibstoff – teilweise umstritten, da die Anbauflächen für Energiepflanzen unter anderem den Platz für den Anbau von Nahrungsmittelpflanzen verdrängen. Neben den Energiepflanzen können auch biomassehaltige Reste in erneuerbare Energien verwandelt werden. In sogenannten Biogasanlagen werden Gülle und Mist, aber auch Bioabfälle, Klärschlamm oder Speisereste vergärt und in Biogas umgewandelt.

Quellen: www.wikipedia.org, www.fnr.de, Text: Alexandra Wagner