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Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland geht voran.
Erneuerbare Energien

Ausbau der Erneuerbaren Energien wird gefördert

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland geht voran – auch dank eines neuen Gesetzes, das zum 1. Januar in Kraft getreten ist. Es bringt einen Systemwechsel in der Energiepolitik mit sich.

Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch betrug im Jahr 2015 mehr als 30 Prozent. 2025 sollen es schon 45 Prozent, 2050 dann mindestens 80 Prozent sein. Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, hat der Bundestag bereits im Sommer ein neues Gesetz verabschiedet, das zum neuen Jahr in Kraft getreten ist.

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Erneuerbare Energien Gesetz bringt wichtige Änderungen

Die wichtigste Änderung des „EEG 2017“ hat mit der Finanzierung von Solar-, Windenergie- und Biomasseanlagen zu tun. Bisher war die Förderung, die diese für jede Kilowattstunde erzeugten Stroms erhalten haben, staatlich festgelegt. Seit dem 1. Januar 2017 richtet sich die Höhe der Vergütung nach Ausschreibungen am Markt, wird also im Wettbewerb ermittelt, wie das für Freiflächenphotovoltaikanlagen bereits seit zwei Jahren der Fall ist.

Dem Gesetzgeber ist es wichtig, dass die Akteursvielfalt als Markenzeichen der Energiewende erhalten bleibt. Für Bürgerenergiegesellschaften sind deshalb im neuen Erneuerbare Energien Gesetz erleichterte Bedingungen geschaffen worden, um an den Ausschreibungen teilnehmen zu können. Damit der saubere Strom auch tatsächlich bei den Menschen ankommt, soll das EEG außerdem dafür sorgen, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien stärker mit dem Ausbau der Stromnetze gekoppelt wird.

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Udo Möhrstedt

Udo Möhrstedt begrüßt die Neuerungen des EEG 2017, sieht aber weiterhin Handlungsbedarf.

Weiterer Handlungsbedarf zur Beschleunigung der Energiewende

Alles in allem ist das neue Gesetz ein wichtiger Schritt, der die Energiewende vorantreibt und den Ausbau der Erneuerbaren Energien beschleunigt. Experten wie Udo Möhrstedt gehen von einem Wachstum des deutschen Markts aus. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende von IBC Solar, einem führenden globalen Anbieter für Energielösungen und Dienstleistungen im Bereich Photovoltaik und Energiespeicher, begrüßt die Neuerungen, die das EEG 2017 mit sich bringt, sieht aber weiterhin Handlungsbedarf für den Gesetzgeber.

Möhrstedt erhofft sich eine Abschaffung der anteiligen EEG-Umlage für gewerblich eigenverbrauchten Strom sowie die Abschaffung der Zölle und des Mindestimportpreises auf Solarmodule, da sie den Zubau Erneuerbarer Energien bremsen statt ihn zu fördern. Werden diese Bremsen gelöst, räumt der Solarexperte der Bundesregierung beim Erreichen ihres Zubauziels von 2.500 Megawatt pro Jahr gute Chancen ein. IBC Solar hat seit der Gründung im Jahr 1982 weltweit Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von über 3 Gigawatt implementiert und plant, realisiert und vermarktet als Projektentwickler und Generalunternehmer weitere solare Großprojekte überall auf der Welt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ibc-solar.de

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Quellen: IBC SOLAR AG, Bilder: IBC SOLAR AG, Depositphotos/eyematrix, Text: Ronja Kieffer