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Der Unsinn des Glühbirnenverbots: Der Film Bulb Fiction

Im Namen des Stromsparens wird die alte Glühbirne abgeschafft. Bald sind nur noch Energiesparlampen auf dem Markt erhältlich. Was sich auf den ersten Blick plausibel anhört, macht bei genauerem Hinsehen ökologisch gar keinen Sinn. Der Film „Bulb Fiction“, der Ende Mai in die Kinos kommt, bringt Licht ins Dunkel der Machenschaften rund um das Glühbirnenverbot.

Als das Glühbirnenverbot eingeführt werden sollte, wurden die Bürger nicht gefragt. Ist das demokratisch, wenn Bürger sich nicht mehr für ein bestimmtes Produkt entscheiden können, weil es plötzlich vom Markt genommen wird? Ist solch eine staatliche Bevormundung legitim? Diese Fragen stellen Regisseur Christoph Mayr und Kameramann Moritz Gieselmann, während sie verfolgen, von welchen Interessen Wirtschaftsvertreter und Lobbyverbände geleitet sind, um die Politik dazu zu bewegen, die Glühbirne zu verbieten.

Inzwischen sind nur noch Glühbirnen auf dem Markt, deren Leistung kleiner als 60 Watt ist und auch diese werden aussterben. Angeblich der Umwelt zuliebe. Doch das zweifelt der Film an, denn offensichtlich wird hier ein harmloses gegen ein schädlicheres Produkt ersetzt: Energiesparlampen bestehen aus Quecksilber und müssen als Sondermüll entsorgt werden. Sie bauen ein elektromagnetisches Feld um sich herum auf, weshalb sie „Elektrosmog“  verursachen. Dass sich hinter dieser Entscheidung hauptsächlich wirtschaftliche Interessen verbergen, das möchte der Film aufzeigen.

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„Bulb Fiction ist ein Film über Macht und Machtmissbrauch, über Menschen, die gegen große, machtvolle Institutionen auftreten, gegen große Konzerne und große Politik.“, sagt Regisseur Christoph Mayr, „Bulb Fiction ist ein Film über Zivilcourage und mündiges Verhalten.“ Das Schicksal der Glühbirne kann noch viele weitere Produkte ereilen, so wird prophezeit.

Ab dem 31.05.2012 läuft der Dokumentarfilm „Bulb Fiction“ in den deutschen Kinos an.

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