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Filmische Entdeckungsreise zu nachhaltigen Lebensalternativen
Zeit für Utopien

Filmische Entdeckungsreise zu nachhaltigen Lebensalternativen

Klimawandel, wirtschaftliche Ausbeutung der Natur und des Menschen sowie eine weltweit ungerechte Vermögensverteilung mit all ihre Folgen sind Synonym unserer Gesellschaft. Dazwischen keimen jedoch lebensbejahende Gegenentwürfe für eine bessere Welt. ZEIT FÜR UTOPIEN zeigt hoffnungsvolle Beispiele in einem inspirierenden Dokumentarfilm.

Gibt es neben dem Kapitalismus, der Ungleichheit und Umweltzerstörung nach sich zieht, alternative Gesellschaftmodelle, die geprägt sind von Solidarität, Nachhaltigkeit und Kooperation? Vier Menschen und Initiativen sagen: Ja! Vorgestellt in dem Dokumentarfilm "Zeit für Utopien", der am 19. April 2018 in den deutschen Kinos startet.

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Zeit für Utopien

Zeit für Utopien

Nachhaltigkeit ist das Schlagwort unserer Zeit und steht für Umdenken und Handeln – weg von der Geiz-ist-geil-Mentalität, weg von der Wegwerfgesellschaft und der Profitmaximierung. ZEIT FÜR UTOPIEN zeigt lebensbejahende, positive Beispiele, wie wir mit visionären Ideen und Gemeinschaftssinn eine neue Gesellschaftsform erarbeiten können, die eine Welt jenseits von Gier und Profitstreben gestaltet. Mutige EinsteigerInnen kommen zu Wort und stellen ihre Utopie-Projekte vor. So funktioniert beispielsweise solidarische Landwirtschaft im kleinen wie auch im großen. In Südkorea haben tausende Bauern durch die Genossenschaft "Hansalim" eine nachhaltige Lebensbasis gefunden, die mittlerweile 1,5 Millionen Menschen ausschließlich mit regionaler, frischer Biokost versorgt. Im Züricher Wohnprojekt "Kalkbreite" wird vorgelebt, wie man energiesparend und umweltfreundlich leben kann, ohne auf einen angenehmen Lebensstil verzichten zu müssen. Die Produktion von Smartphones funktioniert auch auf fairem Weg und eine ehemals dem Großkonzern Unilever gehörende Teefabrik, funktioniert nun sehr gut in Selbstverwaltung. ZEIT FÜR UTOPIEN ist ein Film für alle, die sich von lebensnahen Lösungen inspirieren lassen wollen. Frei nach dem Motto der Protagonisten "Wir machen es anders", erzählt der Film die Geschichten funktionierender Utopien fernab jeglicher Problemdiskussionen. Eine Produktion von Regisseur Kurt Langbein ("Landraub") und Partnern, in Zusammenarbeit mit dem ORF.

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Quellen: Greenhouse, Bilder: Langbein & Partner Media, Text: Tine Esser