1. Home
  2.  › Freizeit
  3.  › Natur
ALDI setzt auf Partner für mehr Nachhaltigkeit
Verpackungsmüll

ALDI setzt auf Partner für mehr Nachhaltigkeit

Um seine Nachhaltigkeitsziele zur Reduzierung von Verpackungen und Plastikmüll voranzutreiben ist ALDI Süd und ALDI Nord aktuell eine Kooperation mit dem TechFounders Programm eingegangen. Gemeinsam gesucht werden jetzt Startups, um Innovationen und nachhaltige Lösungen für Verpackungsmaterialien zu fördern.

ALDI Verpackungsmission kämpft gegen Plastikmüll

Unter dem Motto „Vermeiden. Wiederverwenden. Recyceln.“ ergreifen ALDI Nord und ALDI SÜD schon länger verschiedene Maßnahmen, um das Abfallaufkommen durch Verpackungen konsequent zu verringern. Bis 2025 will der Discounter den Materialeinsatz von Verpackungen um 30 Prozent reduzieren; bis Ende 2022 sollen komplett alle Eigenmarken-Produktverpackungen bei ALDI recyclingfähig sein. Für das Erreichen der Ziele holt sich die Unternehmensgruppe jetzt junge Start-ups  ins Boot. Dafür schließt sich Aldi - nach eigenen Angaben als erster Lebensmitteleinzelhändler - mit dem Accelerator-Programm Tech Founders zusammen. Das Förderprogramm unterstützt Start-ups dabei, ihre innovativen Technologien, Produkte und Funktionen marktgerecht weiter zu entwickeln und bringt sie mit etablierten Industriepartnern zusammen. „Mit der Partnerschaft möchten wir aktiv junge Gründer unterstützen und gemeinsam mit ihnen das Thema Plastikreduktion und nachhaltige Verpackungen in der Branche vorantreiben“, erklärt Rayk Mende, Geschäftsführer Corporate Responsibility und Quality Assurance bei ALDI Nord die Kooperation mit dem Accelerator-Programm Tech Founders.

Anzeige

Accelerator Programm bietet Kooperationsprojekte und Mentoring

Um marktfähige Verpackungslösungen zu finden und ihrer Verantwortung im Bereich Nachhaltigkeit gerecht zu werden, ist die Lebensmittelkette laut Philipp Skorning, Group Buying Director bei ALDI SÜD, auf innovative Ideen angewiesen. Gemeinsam mit TechFounders werden ALDI Nord und ALDI SÜD in einem ersten Schritt Startups für innovative Kooperationsprojekte identifizieren. Im Rahmen des dann folgenden 20-wöchigen TechFounders Accelerator Programms entwickeln die Startups ihre Ideen sowie ihr Geschäftsmodell weiter. Finanziert wird das Förderprogramm auch durch den Abverkauf der Plastik-Einkaufstüten in den ALDI-Filialen. Bereits im Juli 2017 hatten ALDI Nord und ALDI SÜD entschieden die Einwegtüten abzuschaffen und den Restbestand anstatt für den herkömmlichen Preis von 10 Cent für 20 Cent zu verkaufen. Die Einnahmen davon fließen komplett in nachhaltige Projekte. Bei dem Accelerator freut man sich über den neu gewonnenen Kooperationspartner. "Wir identifizieren für Aldi Süd und Aldi Nord weltweit die spannendsten Startups und initiieren Pilotprojekte, um nachhaltige Verpackungen sowie Ansätze zur Vermeidung von Verpackungen zu entwickeln", so Heiko Huber, Managing Director Tech Founders. Die Stärke des Programms sei es, sowohl die Bedürfnisse der Start-ups, als auch der Unternehmen zu verstehen. "Kooperationen sind ein Gewinn für beide Seiten: Aldi profitiert von der Innovationskraft und der Agilität der Startups, die Gründer von individuellem Coaching sowie unserem einmaligen Netzwerk an Mentoren und Investoren".

Quelle: www.horizont.net, ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG, www.techfounders.de, Bild: ©ALDI SÜD, Text: Tine Esser

Das könnte Sie auch interessieren: 

Flustix: Neues Siegel kennzeichnet plastikfreie Produkte

Anzeige