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Geesthachter Kitas demonstrieren für mehr Klimaschutz
Klimaschutz

Geesthachter Kitas demonstrieren für mehr Klimaschutz

Für eine lebenswerte Zukunft zogen die Kita-Kinder lautstark durch die Geestachter Innenstadt und protestierten gegen Umweltverschmutzung. Als Mahnung für mehr Klimaschutz überreichten sie dem Bürgermeister ein selbst gebasteltes Müllmonster, das im Rahmen ihres Klimaschutzprojets entstanden ist.

Am Freitag, 29. März 2019 gingen in Geestacht sogar Kita-Kinder für mehr Klimaschutz auf die Straße. Die Demonstration der 700 Kita-Kinder gilt der breiten Öffentlichkeit mit dem Hinweis, dass jeder, ob klein, ob groß, ob in der Kita oder Zuhause, etwas für die Umwelt tun kann. Mit Trillerpfeifen, selbst gestalteten Plakaten und Megaphon auf dem Rathausplatz angekommen, überreichten die Kids dem Bürgermeister Olaf Schulz ein selbst gebasteltes Müllmonster und forderten mehr Klimaschutz für eine lebenswerte Zukunft.

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Die deutliche Mahnung war für den Geestachter Stadtvorstand zugleich Anlass für einen Aufruf: „Ihr habt gezeigt, dass ihr wisst, worauf es ankommt, dass wir unsere Erde nicht weiter ausbeuten dürfen. Auf Euch hört man, darum möchte ich euch ermutigen, nervt alle Erwachsenen, wenn sie Plastik und Müll wegwerfen und sagt Ihnen, ihr möchtet das nicht! An alle Erwachsenen: Nehmen sie diese Demo als Aufruf zum Nachdenken!“

Auch Kita-Kinder können etwas für die Umwelt tun

KITA21 Demo

„Unsere neue Taktik ist weniger Plastik“. Mit diesem Lied auf den Lippen zogen etwa 700 Kita-Kinder zum Geesthachter Rathaus. Dort überreichten sie Bürgermeister Olaf Schulze ein selbst gestaltetes Müllmonster und forderten mehr Klimaschutz für ihre Zukunft.

Die Aktivitäten der Kinder wurden im Rahmen ihrer Klimaschutzaktionswoche bereits im Vorfeld tatkräftig unterstützt. Unterstützung bei der Bildungsarbeit für mehr Umweltschutz erfuhren die Geesthacher Kitas durch die Bildungsinitiative „KITA21 – Die Klimaretter“ der S.O.F. Save Our Future – Umweltstiftung. Mit der Bildungsinitiative KITA21 verfolgt die S.O.F. Save Our Future - Umweltstiftung das Ziel Umweltbewusstsein und nachhaltiges Handeln in der Gesellschaft zu fördern. Derzeit engagiert sich die Stiftung insbesondere in der frühkindlichen Bildung. Neben der pädagogischen Bildungsarbeit nahmen die Kitas auch die Bewirtschaftung der Häuser in den Blick, was einen positiven Einfluss auf den Ressourcenverbrauch der Kitas hatte. Die Kinder konnten sich dabei beispielsweise bei einem Verrottungsexperiment dem Thema Abfall nähern und gemeinsam nach Lösungen für Abfallvermeidung suchen. Zudem wurde verpackungsarm eingekauft, konsequent Müll getrennt sowie Wasser- und Strom gespart, was zu spürbaren Impulsen für mehr Nachhaltigkeit, nicht nur bei den Kindern, führte. Auch das Thema Ernährung wurde mehrfach aufgegriffen. Wahrgenommen wurde nicht nur, dass das Klimaschutzprojekt bei allen Beteiligten in den Kitas den Blick auf zukunftsgerechtes Handeln und Wirtschaften geändert hat, sondern auch die Kinder ihr Wissen und Gewissen in die Familien mit hinein getragen haben. So haben zum Beispiel einige Familien ihren Verpackungsmüll beim Einkauf reduziert oder kaufen mehr Produkte in ökologisch wertvoller Umverpackung. Die Geestachter Klimaschutzaktionswoche und Demonstration der Kitas hat gezeigt, dass selbst die Kleinsten für den Klimaschutz etwas bewegen können und gilt als Motivationsruf, dass Klima- und Ressourcenschutz auch überall in Kitas als fester Bestandteil integriert werden sollte.  

Quelle: S.O.F. Save Our Future – Umweltstiftung, Bilder: S.O.F. Save Our Future – Umweltstiftung, Text: Tine Esser

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