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Kopenhagen

In Kopenhagen fand im Jahr 2009 die UN-Klimakonferenz statt. Schon vor diesem Gipfel, an dem etwa 27.000 Teilnehmer über die Zukunft der Erde diskutierten, hat sich die dänische Hauptstadt das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2025 kein Kohlendioxid mehr freizusetzen.

Grün ist die Devise – Kopenhagen auf dem Weg in die Nachhaltigkeit

Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, setzt die Stadt darauf, die extremen CO2-Emittenten auszuschalten: grüne Mobilität, grüne Stromerzeugung und grüner Energieverbrauch sind die Eckpfeiler des Konzeptes, an dem das von der Regierung eingesetzte Team arbeitet. Im Augenblick werden die U-Bahnlinien von Kopenhagen ausgebaut, für die Zukunft ist geplant, die Innenstadt autofrei zu halten, bzw. auf Elektrofahrzeuge umzusteigen. Die Stromerzeugung soll komplett auf nachhaltige Energieträger umgestellt werden, die Energievorschriften für Neubauten werden verschärft. Der dann noch entstehende CO2-Ausstoß soll über die Kompensation neutralisiert werden. Hilfreich bei der Umsetzung des Projektes ist die vergleichsweise positive Einstellung der Kopenhagener Bürger, die sich ohnehin bereits umweltfreundlich verhalten.

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Kopenhagen – Abweichung zwischen Theorie und Realität

Das im Jahr 2009 formulierte Ziel, Kopenhagen zur weltweit ersten CO2-freien Stadt zu machen, wurde durch verschiedene Einflüsse allerdings gebremst. Vor allem die Regierung rudert zurück und bremst an Stellen, an denen ihre Kooperation sehr wichtig wäre. Auch der Klimagipfel, auf dem nicht die eigentlich vorgesehenen Ziele in verbindlicher Form erarbeitet werden konnten, hat seinen Anteil daran. Der Wechsel des Bürgermeisters hat ebenfalls einige Veränderungen eingeleitet, die hohen Kosten, die entstehen, um Kopenhagen CO2-frei zu machen, stehen als weitere Hürde vor diesem Vorhaben. Im Sommer 2012 ist allerdings eine neue Fokussierung geplant. Dann soll ein verbindlicher Aktionsplan erarbeitet werden, der die Kräfte bündelt: Regierung, Stadtverwaltung, Industrie und Investoren müssen zusammengebracht werden, um einen handlungsfähigen Konsens zu finden.

Quellen: www.n24.de, www.wikipedia.org, Text: Alexandra Wagner