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Plastik im Meer Kampagne Sandra Dahms
One Earth One Ocean

Studierende der HAWK Hildesheim planen Kampagnen gegen Plastik im Meer für One Earth One Ocean

Plastik im Meer ist ein Problem, das der Verein One Earth One Ocean bekämpfen möchte. Studierende der HAWK Hildesheim haben jetzt Kampagnen für den Verein in einer Semesteraufgabe geplant.

Elf Studierende der Fakultät Gestaltung der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim haben sich ein halbes Jahr mit dem Thema „Plastikmüll im Meer“ beschäftigt. Das Ergebnis: verschiedene Kampagnenideen und zwei Kurzfilme, die der Verein One Earth – One Ocean e.V. für seine Aufklärungsarbeit einsetzen wird. Die Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V. setzt sich für die Reinigung der weltweiten Gewässer vom Plastikmüll ein und wurde deshalb auch 2013 mit dem GreenTec Award ausgezeichnet. Aktuell vermuten Wissenschaftler, dass bereits 150 Millionen Tonnen Plastik im Meer treiben, jedes Jahr werden es 6,4 Millionen Tonnen mehr. Tiere halten den Müll oft für Nahrung und sterben dann daran. Außerdem nehmen wir Menschen zum Beispiel auch gefährliche Weichmacher aus dem Plastik über die Nahrungskette auf. Aufklärungskampagnen kosten viel Geld, deshalb kam es dem Verein sehr entgegen, dass die Studierenden der Fakultät Gestaltung die Kampagne als Semesteraufgabe planten. Die Aufgabe der Studenten war es eine Plakatkampagne für eine existierende Organisation zu entwerfen und so entschieden sie sich für One Earth – One Ocean.

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Plastik im Meer HAWK

Die Studierenden mit ihren Entwürfen ©One Earth One Ocean

Klassischer Plakatansatz für Plastikmüllkampagne

Unter der Leitung des Lehrbeauftragten Horst Guckert entwickelten die elf Studenten professionelle Konzepte und erarbeiteten Kampagnenansätze für Plakate, aber auch Cartoons, Pins, Geschenkpapier und zwei Kurzfilme. Das Thema „Plastikmüll im Meer“ wurde in eine Botschaft für Verbraucher gefasst und dann sprachlich und visuell umgesetzt. Alle elf Lösungsansätze der Studenten begeistern den Initiator und Gründer des Vereins Günther Bonin sehr: „Die Ergebnisse haben meine Erwartungen weit übertroffen, ich bin sehr dankbar dafür! Die Studierenden haben alle die Kernbotschaft ganz toll umgesetzt, Plastikmüll möglichst zu vermeiden, weil er sonst wieder in unsere Nahrungskette gelangt und sich letztlich auch im menschlichen Körper anreichert. Da sind viele gute Ideen dabei, die wir ganz sicher für unsere Aufklärungsarbeit einsetzen.“

Quelle: One Earth - One Ocean e. V.
Text: Kristina Reiß

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