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Die Öko-Yacht bietet Platz für sechs Personen, die auch an Bord übernachten können
Öko-Luxus-Urlaub

Öko-Luxus aus einer einzigartigen Perspektive

Luxusurlaub geht auch Öko. Glauben Sie nicht? Dann werfen Sie mal einen Blick auf diese Yacht. Vier Etagen, eine davon komplett unter Wasser und ausgestattet mit modernster Technik, bieten Platz für sechs Personen. Und das Ganze ist absolut umweltfreundlich.

Sie ist die erste ihrer Art: Die Trilobis 65 bietet als bisher einzige Öko-Yacht einen direkten Blick auf die Meereswelt und ihre Bewohner. Das ist möglich durch einen eigens für diese Zwecke entworfenen Beobachtungsraum, der sich drei Meter unterhalb der Wasseroberfläche befindet. Die Ausstattung ist High-Tech pur! Alle sechs Sitzplätze sind durch Computer miteinander verbunden. Eine besondere Technik erlaubt es den Besucher, Echtzeit-Informationen zu Pflanzen und Fischen zu erhalten, die sie auf der anderen Seite der Glasfront entdecken. Außerdem lassen sich die Lichtverhältnisse draußen so anpassen, dass die Beobachter alles einwandfrei erkennen können.

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Luxusyacht mit Platz für sechs Personen

Zwar kann man mit der Trilobis nicht aufs offene Meer hinausfahren, aber in der Nähe von Stränden und Lagunenriffen ist die Vielfalt unter der Wasseroberfläche ohnehin vielfältiger und beeindruckender. Sechs Personen finden Platz auf der 20 Meter langen Öko-Yacht, deren vier Decks durch eine Wendeltreppe miteinander verbunden sind. Wer sich ganz oben aufhält, befindet sich 3,5 Meter oberhalb des Meeresspiegels. Von hier aus wird die Yacht gesteuert und lässt sich sogar mithilfe eines Joysticks einmal komplett um die eigene Achse drehen.

Im Unterdeck befindet sich der Beobachtungsraum, der eine einzigartige Perspektive auf die Meereswelt bietet

Umweltfreundlich durch Elektromotoren

Die zweite Ebene liegt etwa zwei Meter tiefer, immer noch oberhalb des Meeresspiegels. Hier spielt sich tagsüber das Leben ab, die Bewohner können ihre Zeit sowohl draußen als auch im Inneren verbringen. Für Abendaktivitäten und zum Schlafen ist das dritte Deck vorgesehen, das knapp einen Meter unter der Wasseroberfläche gelegen ist und auch die Motorräume beherbergt. Apropos Motor: Die Trilobis 65 bewegt sich mithilfe von Elektromotoren fort, die durch Wasserstoff-Brennstoffzellen betrieben werden. Deren Abfallprodukt ist - Trinkwasser. Das ist durch einen elektrochemischen Prozess möglich, der bei der Energiegewinnung abläuft.

Perfekt für Tagesaktivitäten geeignet ist das lichtdurchflutete zweite Deck fast anderthalb Meter über dem Meeresspiegel

Einsatz von recyclingfähigen Materialien

Auch die Glasfenster im Beobachtungsraum werden durch ein elektrochemisches System gesteuert und können ihre Lichtdurchlässigkeit an die Lichtverhältnisse anpassen, die gerade draußen herrschen. Auch was die Materialien angeht, die für den Bau dieses futuristischen Wasserobjekts genutzt wurden, kann sich die Trilobis sehen lassen, denn durch den verstärkten Einsatz von Stahl und Aluminium ist sie zu 80 Prozent recyclingfähig. Übrigens: wenn größere Gruppen in den Genuss dieses Öko-Luxus-Urlaubs mit Unterwasserperspektive kommen möchten, lassen sich mehrere Yachten ganz einfach in Ringform aneinander andocken, um sozusagen eine schwimmende Nachbarschaft zu bilden.

Die Trilobis 65 wurde vom Architekten Giancarlo Zema für die Firma SemiSubGeneration entworfen, die sich auf Luxusobjekte spezialisiert hat, die halb ober- und halb unterhalb der Wasseroberfläche liegen. Trotz allen Futurismus - ihr Name ist definitiv auf die Vergangenheit bezogen: Trilobiten waren kleine Meerestiere, die vor mehr als 250 Millionen Jahren ausstarben.

Auch die Glasfenster im Beobachtungsraum werden durch ein elektrochemisches System gesteuert und können ihre Lichtdurchlässigkeit an die Lichtverhältnisse anpassen

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Quelle: SemiSubGeneration - Semisubmerged Luxury Projects, Bild: SemiSubGeneration - Semisubmerged Luxury Projects, Text:  Ronja Kieffer