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Frau geniesst Natur
Nachhaltig reisen

Spurenlos Reisen für mehr Nachhaltigkeit

Einen Ausflug in die Natur machen und den Alltag hinter sich lassen: Die Begeisterung für Outdooraktivitäten wächst und wächst. Das geht aber auch schnell mit Problemen für die Umwelt einher. So lassen sie sich vermeiden. 

Outdooraktivitäten liegen voll im Trend. Beim Wandern, Bergsteigen oder bei Fahrradtouren lässt sich zum Beispiel die Natur erkunden und man kann gleichzeitig die eigenen sportlichen Grenzen austesten. Camping Ausflüge bieten dagegen eine kurze Auszeit vom stressigen Alltag unter freiem Himmel. Wälder, Berge oder Gewässer bieten also vielfältige Möglichkeiten, um in der Freizeit Abenteuer zu erleben, welche gerne von uns genutzt werden. Doch wo viele Menschen sind, entsteht leider auch oft viel Abfall. Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass der eigene Müll nach dem Aufenthalt in der Natur wieder mitgenommen wird und nichts zurückbleibt. Und dabei geht es nicht nur um Plastikabfälle, auch biologisch abbaubare Abfälle sollten nicht einfach zurückgelassen werden. Denn nicht-heimische Obstsorten brauchen oft viel länger, um vollständig zu verrotten und wenn die Schale Pestizide enthält, könnten diese von Tieren aufgenommen werden. Am besten ist es aber, wenn das Anfallen von Müll so gut es geht vermieden wird. So wird der Aufenthalt draußen nämlich nachhaltig. Doch wie funktioniert das am besten?

So vermeiden Sie Abfälle in der Natur

Wiederverwendbare Flasche

Um Abfall zu vermeiden und um auch auf Nachhaltigkeit zu achten, empfiehlt es sich, beim Ausflug in die Natur Nahrungsmittel in wiederverwendbaren Verpackungen mitzubringen. Wiederverwendbare Kaffeefilter oder Lunchboxen sind hier eine gute Wahl. Wiederverwendbares Besteck darf auch nicht fehlen, wenn bei einer Mahlzeit an der frischen Luft Kraft getankt werden soll. Wiederverwendbares muss man nur einmal anschaffen und kann es dann häufig über einen langen Zeitraum nutzen, und zwar ganz ohne Abfall. Die richtige Ausstattung gibt es zum Beispiel vom Outdoor Experten Globetrotter online oder in den Filialen. Wenn die Mahlzeit vor Ort frisch gekocht wird, sollte beim Kochen mit dem Gaskocher oder über offenem Feuer unbedingt auf den Brandschutz geachtet werden. Am sichersten sind offizielle Feuerstellen. Aber auch hier sollte vorsichtshalber lieber auf das Lagerfeuer verzichtet werden, wenn die aktuelle Brandwarnstufe sehr hoch ist. Dasselbe gilt für das Kochen auf dem Gaskocher, außer die Unterlage für den Kocher ist feuerfest. Bei kürzeren Ausflügen kann das Essen alternativ auch zu Hause heiß in einen Thermobehälter gefüllt und mitgenommen werden.

Kochen mit Gaskocher

Im Gewässer waschen? Bloß nicht!

Bei längeren Outdoorabenteuern mit Übernachtungen soll natürlich auch die Körperpflege nicht zu kurz kommen. Zahnpasta oder Shampoos sollten dann aber aus biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen bestehen. Sich direkt in einem naheliegenden Gewässer zu waschen, erscheint vielleicht zuerst sinnvoll, aber auch davon ist abzuraten. Stattdessen können zur Körperwäsche oder auch zur Wäsche von Kleidung oder Geschirr eine Schüssel genutzt werden, die zuvor mit Wasser gefüllt wird. Das verbrauchte Wasser kann dann im Anschluss in einiger Entfernung des Gewässers auf der Erde ausgeschüttet werden. Auch wenn Zahnpasta & Co. biologisch abbaubar sind, können sie direkt im Gewässer an den Pflanzen und Wasserlebewesen große Schäden anrichten. Biologisch abgebaut werden die Inhaltsstoffe hauptsächlich durch Lebewesen, die im Erdreich vorkommen, deswegen ist eine Entsorgung des Wassers hier sinnvoller und auch unbedenklich. Praktische Schüsseln gibt es ebenfalls im Sortiment von Globetrotter. Wie zum Beispiel Faltschüsseln, die nur wenig Platz brauchen, wenn sie nicht genutzt werden. Außerdem wichtig: Bleiben Sie immer auf den Wegen, achten Sie auf das richtige Verhalten in Naturschutzgebieten und schneiden Sie keine lebenden Pflanzen ab, wie etwa die Äste von Bäumen. Das schadet den Pflanzen unnötig. Besonders nachhaltig wird die Reise, wenn Sie die benötigte Ausrüstung ausleihen oder Second Hand kaufen. Und auch bei der Anreise kann schon auf Nachhaltigkeit geachtet werden, indem man sich überlegt, wie das Reiseziel am besten zu erreichen ist, ohne unnötig Emissionen zu produzieren. 

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Wandern in Kroatien

Sie wollen noch mehr über nachhaltige Outdooraufenthalte erfahren? Der Deutsche Alpenverein gibt hier Tipps zur Brotzeit am Berg und wie das Hinterlassen von Spuren vermieden werden kann.

Um nachhaltiges Reisen geht es auch in der Folge „Nachhaltig Reisen geht das?“ des Globetrotter Podcasts. Hier berichtet Autorin Jacqueline Alberts von ihren eigenen Erfahrungen zu diesem Thema und wie nachhaltiges Reisen möglich wird, auch mit wenig Geld.  

Für noch mehr Input hält Globetrotter auch ein breites Angebot an Ratgeberlektüre bereit, wie etwa das Buch Green Camping von Svenja Preuster. Darin geht es darum, wie Campingurlaube besonders nachhaltig gestaltet werden können.

Quelle: Globetrotter, Bilder: Globetrotter Autor: Fatma Cevik