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Urlaub in der Karibik
Nachhaltigkeit im Urlaub

Nachhaltigkeit im Urlaub - welche Bedeutung hat das Nachhaltigkeitsprinzip beim Verreisen?

Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema, das uns auch im Urlaub beschäftigt. Nachhaltiger Tourismus soll dazu beitragen, die Natur der Feriengebiete zu schonen. Von Reisenden wird daher erwartet, sich der Kultur des Reiselands so gut wie möglich anzupassen. Kann das funktionieren? 

Wie werden aus Touristen verantwortungsvolle Entdecker?

In Zukunft sollen aus Touristen verantwortungsvolle Entdecker werden. Dies bedeutet, auch die Natur in den Ländern, die im Urlaub besucht werden, zu respektieren. Obwohl sich das logisch anhört, ist es tatsächlich nicht so einfach, die Grundlagen des Nachhaltigkeitsprinzips im Zeitalter des Massentourismus in die Praxis umzusetzen.

Strandurlaub

Bei Kreuzfahrten soll man bereits damit begonnen haben, sich um den Schutz des Meeres zu kümmern. Gemäß den Angaben führender Reedereien werden an Bord der Schiffe die Abfälle getrennt und der Müll sorgfältig entsorgt. Bestimmte Abfallprodukte können durch systematisches Recycling einer neuen Verwertung zugeführt werden. Darüber hinaus wollen Kreuzfahrt-Reedereien fast vollständig auf die Verwendung von Einwegkunststoffartikeln verzichten. Wie in den Medien zu lesen ist, soll sich in Reinigungs- und Körperpflegeprodukten, die auf Kreuzfahrtschiffen verwendet werden, kein Meeres-schädigendes Mikroplastik befinden. Tatsächlich ist jedoch Wasser unser wertvollstes Gut. Da insbesondere Süßwasser während einer Kreuzfahrt knapp werden kann, soll das an Bord verwendete Wasser auf vielen Schiffen mittlerweile durch Entsalzungs- und Reinigungsprozesse wieder aufbereitet werden, sodass es erneut eingesetzt werden kann.

Auch die Ausflüge Costa Kreuzfahrten sollen nachhaltig sein und den Besuchern ermöglichen, beim Entdecken der Hafenstädte interessante Einblicke in die Natur und die Lebensweise der Einheimischen zu erhalten. So besteht bei einem Landausflug oft die Gelegenheit, sich auf Wochenmärkten umzusehen. Dort sind Obst und Gemüse erfahrungsgemäß nicht nur besonders lecker, sondern AUCH regional und saisonal. Auch in anderen Ländern gilt: Am besten auf regionale Köstlichkeiten achten. Auf diese Weise lernt man die lokale Küche mit ihren Spezialitäten kennen. Für Einkäufe am Urlaubsort sollte man eine Einkaufstasche aus Stoff dabei haben. So kann man auf Plastiktüten verzichten und die Umwelt schonen. Auch Abfälle gehören nicht in die Natur. Wenn beim Flanieren auf der Strandpromenade weit und breit kein Mülleimer in Sicht ist, sollten die Abfälle wieder mitgenommen und in der Ferienunterkunft in die Mülltonne geworfen werden.

So wird der Urlaub müllfrei und nachhaltig

Strandmuscheln sammeln

Damit der Urlaub möglichst müllfrei wird, kann beim Einkaufen und in Restaurants auf eine Quittung verzichtet werden. Das Papier landet ohnehin meistens im Müll. Falls eine Rechnung für die eigenen Unterlagen benötigt wird, kann man um einen Online-Beleg per E-Mail bitten. Wichtig ist, dies rechtzeitig anzukündigen, da im Laden oder im Restaurant häufig automatisch eine Quittung ausgedruckt wird. Wer Urlaub macht, möchte meist ein Souvenir als Andenken an die Reise oder als Geschenk für die daheimgebliebenen Angehörigen mitbringen. Dabei gilt es jedoch, einiges zu beachten, da manche exotischen Urlaubs-Souvenirs dem Artenschutz unterliegen und deshalb nicht ins Gepäck dürfen. Bei der Ausfuhr unerlaubter Souvenirs können sogar strafrechtliche Konsequenzen drohen. Außerdem nimmt die Natur nachhaltig Schaden, wenn etwa Muscheln vom Strand entfernt; lokale Kakteen oder kakteenähnliche Pflanzen mitgenommen werden. Eine neue Kultur zu erleben ist etwas Schönes. Deshalb sollte man sich die Zeit nehmen und sich bereits vor dem Urlaub mit der Sprache und der Kultur des Urlaubslandes beschäftigen. Dabei kann man bereits ein paar Sätze in der Landessprache lernen und sich somit vor Ort leichter verständigen. Außerdem zeigt man auf diese Weise Interesse und Respekt gegenüber der Kultur des Landes.

Quellen: Bilder: Depositphotos/Mahara, IraGrichBO, Fotofabrika, Text: red