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Dolomiten
Dino wandern

Zeitreise zu Fuß: Auf den Spuren der Dinosaurier wandern

Nicht erst seitdem Forscher vor wenigen Jahren Fußabdrücke prähistorischer Reptilien in den Dolomiten entdeckt haben, ist die italienische Gebirgskette ein attraktives Urlaubs- und Ausflugsziel. Doch am Rande der Wanderwege und Klettersteige gibt es noch mehr historische Abdrücke, die im wahrsten Sinne des Wortes in Stein gemeißelt sind.

Die Wanderer und Bergsteiger wissen beim Aufstieg zu Marmolata, Drei Zinnen und Co, dass diese Region vor Millionen Jahren der Lebensraum von Dinosauriern war. Wer eine Durchquerung der Dolomiten von der Seiser Alm bis Cortina wagt, sollte sieben Tage für die alpine Tour einplanen. Auf dem Programm stehen Stationen wie Schlern, die beeindruckenden Felsen der Langkofelgruppe, das karge Hochplateau der Sella sowie das Bergdorf Corvara. Die Route quert die Dolomiten von West nach Ost und findet durchgehend in Höhenlagen von über 2.000 Metern statt. Gute Kondition, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind in jedem Fall erforderlich.

Besonders beliebt bei Wanderern ist aber auch die Trekkingreise durch den Rosengarten. Das jährliche Alpenglühen ist ein weltbekanntes Naturschauspiel und die Hütten, in denen die Reisenden übernachten, gehören zu den stimmungsvollsten in den Alpen.

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Dolomiten

Zu Fuß auf den höchsten Gipfeln der Dolomiten wandern

Im Mittelpunkt der Wanderungen steht der legendäre Kreuzbergpass, der zwischen Dolomiten und Karnischen Alpen liegt und bereits im Mittelalter Venedig mit den süddeutschen Handelsstädten verbunden hatte. Heute gilt der Pass als Tor zum Wanderparadies Sextener Himmel. Im Zentrum liegen die beinahe 3.000 Meter hohen Felstürme der Drei Zinnen.

Zwischen Seiser Alm und Sellagruppe, einer Region, die in der Urzeit auch von Dinosauriern besiedelt war, erwarten die Wanderer aussichtsreiche Höhenwege vorbei an 3.000 Meter hoch aufragenden Felsblöcken, über grüne Almwiesen und den weißen Fels der Monti Pallidi. Für das leibliche Wohl sorgt die Einkehr in urigen Hütten.

Quelle: Alpinschule Innsbruck / Text: Christina Jung

Focus Bild: Ingram Puplishing/Thinkstock