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Im Abenteuerurlaub unter die Walforscher gehen

Urlaub in Italien: Sonne, Strand, italienische Küche, das Meer und vom Aussterben bedrohte Wale. Lärmbelastung, Überfischung und Meeresverschmutzung haben die Pottwalpopulation im Mittelmeerraum auf nicht mehr als einige Hunderte dezimiert. Das sind zu wenige um den Fortbestand ihrer Art in diesem Meeresgebiet zu sichern. Deshalb wird geneigten Tierschützern die Möglichkeit geboten, von San Remo aus Biologen vom «Tethys Institut» aktiv bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Pottwalblas Foto: Tethys Research Institute

In den Sommermonaten eine Woche lang an Bord des Forschungsseglers «Pelagos» leben und arbeiten. Vom Ausguck Ausschau nach Walen halten, ihre Rücken- und Schwanzflossen fotografieren, Sichtungsbögen ausfüllen, das Atemverhalten aufzeichnen und zum Schluss alle Daten auswerten.So könnte Ihr nächster Urlaub aussehen, wenn Sie sich entschließen die Walforscher des «Tethys Instituts» auf eine siebentägige Forschungsreise in das Ligurische Meer zu begleiten.

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Natürlich ist Arbeit nicht Alles, auch an Bord der «Pelagos» wird die italienische Lebensfreude großgeschrieben. Zwischen dem Abkühlen im Meer und dem gemeinsamen Abendessen soll ja schließlich auch etwas Urlaubsstimmung aufkommen.

Wer sich gerade keinen Urlaub nehmen kann oder einfach keine Woche lang auf einem Segelschiff verbringen möchte, der kann den Walschutz auch ganz bequem von zu Hause aus unterstützen.

Einfach auf http://www.tethys.org/whalefriend/whalefriend.htm gehen, sich einen Wal aussuchen und Freundschaft mit ihm schließen. Anhand der Schwanzflossen ist es den Forschern möglich alle gesichteten Wale auseinanderzuhalten und immer wiederzuerkennen, sodass sie dem jeweiligen Interessenten auch die richtigen Informationen zu dem Wal zukommen lassen können, mit dem man sich angefreundet hat. Als Freund eines Wals unterstützt man das Projekt mit einer freiwilligen Mindestspende von 5 Euro, als Dankeschön erhält man einen Walflukenanhänger und ein Freundschaftszertifikat.

Buchungsinformationen zu Forschungsreisen finden Sie unter http://www.lamar-reisen.de/wale-und-delfine/ligurien/.

Text: Lena Schmitt