Hilfe für die Ärmsten

Vom Glück, Kindern helfen zu dürfen

Elf Kinder sterben laut worldvision jede Minute. Aufs Jahr umgerechnet entspricht das einer Summe von sechs Millionen Kindern. Hinter jedem Kind steckt ein tragisches Einzelschicksal und wer einmal in die Augen eines kleinen hungernden Kindes geblickt hat, weiß, wie groß das Leid ist, das sich dahinter verbirgt.

Die Fakten der Armut in unserer Welt sind erschütternd und treiben einem Tränen in die Augen. Noch ein paar Zahlen: Alle 30 Sekunden stirbt ein afrikanisches Kind an Malaria. Täglich gehen 300 Millionen Kinder ausgehungert zu Bett und 90 Prozent davon leiden an einer langfristigen Mangelernährung. Für uns Europäer, die auswählen können zwischen unzähligen Fast-Food-Ketten, Pizza-To-Go-Service und einem übermäßigen Angebot in Supermärkten unvorstellbare Zahlen. Doch wir müssen den Globus gar nicht so weit drehen, um Kinder zu treffen, die sozial benachteiligt sind. Nach einer Studie der Arbeiterwohlfahrt (Awo) rutscht jedes fünfte Kind in Deutschland in die Armut ab und Kinder aus Hartz-IV-Familien fehlt es häufiger an Kleidung, Büchern und liebevoller Zuwendung.

Kinder sind die Zukunft

Das Leid unsere Kinder hat viele Gesichter: Armut, sozialer Abstieg, aber auch Krankheiten erfassen die Kleinen mit all ihren dramatischen Auswirkungen.

Kinder sind die Zukunft und Kinder müssen eine Fürsorge erhalten, die wir Erwachsene ihnen gewährleisten. Der Lohn dafür ist schier unbeschreiblich. Kinder, deren Gefühlsleben noch unverdorben ist, strahlen eine Liebe und Dankbarkeit aus, die unsere Herzen erfasst. Als Botschafterin des Berliner Vereins Kinderschutzengel e.V., der sich um schwerkranke Kinder kümmert, die zum Beispiel vor einer schweren Operation stehen, bin ich dankbar für die ergreifenden Begegnungen, die ich immer wieder erleben darf. Für mich gibt es keine erfülltere Aufgabe, als notleidenden Kindern zu helfen. Wenn die Kleinen, trotz ihrer körperlichen und seelischen Belastungen, ein Lächeln ins Gesicht gezaubert wird ist das Glück auf Erden greifbar. Und es gibt ungemein viele Engel in Menschengestalt, die den Kleinen mit Energie und Tatkraft zur Seite stehen. Ein wundervolles Gefühl, das einiges im Leben auf eine andere Stufe stellt. Wer miterlebt, wie tapfer diese Kinder ihr Leid ertragen, relativiert seine eigene Probleme.

Bildung ist die Basis des Lebens

School for Life - Chiang Mai ©School for life

School for Life - Chiang Mai ©School for life

Kindern gehört die Welt und dazu bedarf es der Hilfe von uns Erwachsenen. Bildung ist die Basis des Lebens und wer keine Ausbildung genießen kann hat keine Chance auf eine Zukunft und entsprechende Lebensqualität. Weil ich Kinder liebe und davon überzeugt bin, dass jeder Einzelne etwas bewegen kann unterstütze ich zudem die School for Life. Es handelt sich dabei um ein Projekt, das thailändische Kinder beherbergt, die aus schwierigen Verhältnissen stammen. Aids-Waisen, Kinder, die ihre Eltern beim verheerenden Tsunami verloren haben oder Opfer von Misshandlungen finden hier eine neue Heimat. Die Kinder werden psychosozial betreut, erhalten eine Existenzgrundlage und eine gute schulische Bildung. Ein wunderbares Projekt, das international gefördert wird und höchstes Ansehen genießt.

Ich setze mich persönlich gerne für Kinder ein und nutze dazu auch meinen Promi-Bonus. Aber das ist in meinen Augen nur ein Mittel zum Zweck. Helfen können wir alle, egal ob Promi oder nicht. Ein Ehrenamt, eine Spende, ein liebes Wort zu einem Kind – all das sind wertvolle Geschenke, die Kindern gut tun und unsere Welt ein wenig besser machen.

Kinder sind Geschöpfe, die das Leben noch vor sich haben und nicht überleben können, wenn wir Erwachsene sie nicht schützen. Die hilflos sind, wenn wir sie fallen lassen und wir ihnen nicht aufhelfen.  Die leiden, wenn Tränen über ihre Wangen kullern. Helfen bedeutet Nächstenliebe und Kinder brauchen eine ganze Menge davon.

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