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Pellets für die Pelletsheizung sind ein günstiger Brennstoff.

Pellet-Heizung: CO2-neutral und preisgünstig heizen

Regenerative Heizsysteme gewinnen immer mehr an Bedeutung und die Alternativen zu Öl und Gas sind kosteneffizient, klima- und ressourcenschonend. Wer einen Neubau plant, sollte eine Pelletheizung in Betracht ziehen. Auch beim Modernisieren kommt die verbrauchsgünstige Pelletheizung in Betracht.

Die Zahlen der letzten Jahre zeigen es und die aktuellen Zahlen unterstreichen dies: Heizen mit fossilen Brennstoffen wird immer teurer und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Energiewerkstatt Rhein-Neckar hat errechnet, dass der durchschnittliche Verbrauch an Heizöl im Einfamilien-Haus sich vom Jahre 2000 bis 2010 um den Faktor 2,5 erhöht hat. So hat die Durchschnittsfamilie im Jahre 2000 etwa 990 Euro an Öl-Kosten zum Heizen aufbringen müssen (bei 3.000 Liter), 2010 waren es 2.550 Euro. Auch bei Gas zum Heizen sieht es nur geringfügig anders aus. Hier liegt der Faktor bei fast identischen 2,3. Bei Öko-Gas kann die aktuelle Preissteigerung 10 Prozent niedriger ausfallen, als im Durchschnitt des deutschen Gaspreises.

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Befürworter von Öl- und Gas-Kesseln im Heizungskeller sagen, dass die heutigen Öl- und Gas-Heizsysteme das Sparen gelernt haben. Zu Recht. Doch die Pelletheizung ist einfach noch effizienter, damit sparsamer und belastet den Haushalt nicht in dem Maße. So kostete die vergleichbare Menge Pellets 2010 1.390 Euro, 50 Prozent weniger Heiz-Energiekosten also, als mit einer Öl-Heizung. Clevere Spar-Füchse sind mit einer Pelletheizung sehr gut beraten, schon aus monetären Gründen.

Neben den Kosten: Die Vorteile der Pelletheizung

Der aus Klima-Sicht wichtigste Vorteil ist es, dass Pellets CO2- und damit klimaneutral verbrennen. Bäume sind eine CO2-Speicher und bei der Verbrennung gibt Holz auch nur wieder diese gespeicherte CO2-Menge ab. Auch ist die Kritik an stark steigenden Preisen nicht richtig. Vergleicht man die Preissteigerung für das Brennmaterial einer Pelletsheizung in den letzten zehn Jahren, so stieg der Preis nur von 990 Euro auf 1.390 Euro für den Jahres-Heizbedarf in einem Einfamilienhaus. Und die Kurve zeigt in den letzten Jahren nur eine moderate Preissteigerung für Pellets. Alleine der Preis für Brennstoffe, und damit die jährliche Nebenkostenbelastung, wird nahezu halbiert.


Pelletsheizung: Spart richtig Energie und ist gut zur Umwelt.

Heizen mit Pellets spart Energie und ist gut zur Umwelt.

Auch ist die Produktion von Pellets mit weitaus weniger Energieaufwand verbunden. Wer zudem noch auf Pellets aus Deutschland wert legt, trägt weiterhin zum Klimaschutzbei; hohe Transport- und Energiekosten werden reduziert, damit auch die Umwelt-Belastung durch den Verkehr.

Zudem ist die Produktion gesichert. Fälle, wie steigende Preise durch erdöl- oder Gasverknappung, gibt es nicht. Deutschlands nachhaltige Bewirtschaftung, und dies nicht erst im Jahr der Wälder, hat noch viel Spielraum in der Holzproduktion. Zudem: Pellets werden meist aus Sägenebenprodukten wie Späne und Holzreste hergestellt. Pellets sind also meistens aus Holzabfall gefertigt.

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Pelletheizung: Umwelt und Verbraucher immer die Gewinner

Zwar liegen die Anschaffungskosten etwas über einem modernen Gas- oder Öl-Niedertemperatur-Kessel, auch muss ein Lagerraum für die Pellets berücksichtigt werden, doch das hat sich kostenseitig schnell amortisiert. Von Umwelt und Klima ganz zu schweigen. Immerhin: In den letzten Jahren haben neue Eigenheim-Besitzer und Modernisierer jährlich etwa 20.000 Pelletheizungen geordert und einbauen lassen.

Pelletheizung und Solarthermie: Zwei ideale Energiesparpartner

Wer seine Pelletheizung noch durch Solarthermie zur Warmwasserbereitung und Heizungs-Unterstützung ergänzt, ist auf einem guten Weg, die erneuerbaren Energien optimal auszunutzen, Umwelt Klima und Ressourcen zu schonen und richtig Geld zu sparen. Im Einfamilienhäusern als Kaminofen und Zentralheizung, im Mehrfamilienhaus und in gewerblichen Immobilien.


Quelle: heizungsfinder.de und energiewerkstatt-rn.de , Text: Jürgen Rösemeier