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Sparen Sie zu Hause, Wasser, Strom und Heizkosten.
Umwelt-Tipp

Umwelt-Tipp: Wasser sparen und Energiekosten senken

Energiesparlampen reinschrauben, das Ladegerät nach Ladevorgang aus der Steckdose ziehen, Licht nicht unnötig brennen lassen und sparsameren Duschkopf installieren. Diese und weitere einfache Mittel sparen Energie und Ressourcen, schonen die Umwelt und senken Ihre Kosten.

SUVs, Schneekanonen, Standby und Elektroheizungen – die heutige Gesellschaft braucht viel zu viel Energie. In Deutschland liegt man bei gut 5.5000 Watt Energieleistung pro Kopf. Dafür werden die Energieressourcen ausgebeutet, das Klima erwärmt und die Umwelt verschmutzt.

Auch die Bundesregierung fordert die Bürger auf, Energiekosten zu senken. So ist auf der Seite des Bundes zu lesen, dass allein 40 Prozent des Energieverbrauchs einer Familie auf alte Haushaltsgeräte zurückzuführen. Denn Geräte aus dem Jahre 1998 benötigen 70 Prozent mehr Energie, als aktuelle Geräte.

Standby aus spart Energie

Egal ob beim Fernsehen, beim Kochen oder beim Heizen - Stromsparen ist auch möglich, ohne auf Lebensstandard verzichten zu müssen. Die meisten Elektrogeräte fressen nämlich auch im Bereitschafts- oder im Aus-Zustand Strom. Der Standby-Verbrauch macht in einem typischen Haushalt etwa zehn Prozent des Stromverbrauchs aus. So ist der Computer also nicht nur im Standby-Modus ein heimlicher Stromschlucker, sondern frisst auch unnötig Energie, wenn er heruntergefahren ist. So werden pro Jahr allein in Deutschland geschätzte 20 Terawattstunden (TWh) Strom durch diesen Leerlaufverlust verbraucht (Quelle: Umweltbundesamt, 2006). Das hat einen Gegenwert von etwa 4 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Lediglich 15 TWh werden in ganz Deutschland für den öffentlichen Nah- und Fernverkehr benötigt. Am einfachsten ist es deshalb, die Geräte an eine Steckerleiste mit Schalter anzuschließen. So werden beim Ausschalten der Leiste alle angeschlossenen Geräte vollständig vom Strom getrennt. Auch beim Aufladen des Mobiltelefons kann Strom gespart werden. Hierfür muss das Ladegerät nach dem Laden einfach ausgesteckt werden, da es sonst weiterhin Strom frisst - je schwerer das Netzteil ist, umso größer ist der Stromverbrauch.

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Schonen Sie die Umwelt und sparen Sie Wasser und Energie.

Mit der richtigen Duschbrause sparen Sie Wasser, Energie und schonen die Umwelt. (c) Fotolia

Das Licht ist beim Stromverbrauch keinesfalls zu vernachlässigen, denn es macht 15% des Gesamtstromverbrauches im Haushalt aus. Der WWF empfiehlt deshalb Leuchten und Lampen der Effizienzklasse A. Energiesparlampen kommen mit weniger als einem Viertel der Energie aus herkömmlichen Glühbirnen aus. Denn Glühbirnen verschwenden die meiste Energie durch Erwärmung. Auch wenn neue Geräte wie Waschmaschinen, Kühlschränke oder Backöfen angeschafft werden müssen, achtet man am besten auf die Modelle mit dem höchsten Energielabel. Bei Herden und Trockner ist die höchste Energieeffizienz-Klasse mit 'A' angegeben, Kühlschränke, Waschmaschinen und Geschirrspüler erreichen sogar A+++. Bei den Fernsehgeräten haben laut BUND übrigens vor allem die neuen LED-Modelle den geringsten Energieverbrauch.

Beim Heizen sollte man Zimmertemperaturen über 20 Grad Celsius vermeiden. Zudem helfen auch Rollläden mit beim Sparen: Geschlossene Läden bewahren im Winter die Wärme besser im Haus und sorgen im Sommer für Kühle. Aber auch beim Kochen kann mit einfachen Maßnahmen Energie gespart werden: Beim Spaghetti kochen nicht zu viel Wasser erhitzen und die Kochplatte mit der passenden Größe zu Topf oder Pfanne benutzen. Wenn immer möglich, sollte der Herd dem Backofen vorgezogen werden. Die Zubereitung eines Gerichts im Backofen braucht nämlich etwa doppelt so viel Strom wie diejenige in der Pfanne. Laut der Schweizer Non-Profit-Stiftung «myclimate» verbraucht ein Backofen während seiner durchschnittlichen Lebensdauer von 15 Jahren rund 2250 kWh Strom - Das entspricht 500 durchschnittlichen Waschgängen. Das Vorheizen des Backofens ist nur nötig, wenn Kuchen oder Soufflés zubereitet werden und kann sonst getrost weggelassen werden. Beträgt die Backzeit mehr als 40 Minuten, kann der Backofen 10 Minuten früher abgestellt werden und mit der Restwärme zu Ende gebacken werden. Und auch zum Auftauen von tiefgefrorenen Speisen ist der Backofen nicht geeignet, sie werden viel schonender im Kühlschrank aufgetaut.

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Durch das Recycling der Abfälle lassen sich Treibhausgas-Emissionen deutlich senken. Wiederverwerten von Papier und Karton trägt beispielsweise zur Vermeidung von Methanemissionen aus Mülldeponien bei. Wer zusätzlich ein Kilogramm Aluminium sammelt und abgibt, kann jährlich bis zu elf Kilogramm CO2-Emissionen einsparen. Denn in vielen Fällen verbraucht die Herstellung von Produkten aus Recycling-Material deutlich weniger Energie als die herkömmlichen Produktionsverfahren. Produkte aus Stahlschrott benötigen zum Beispiel knapp 75 Prozent weniger Energie als Produkte aus neuem Stahl.


Reduzieren Sie den Warmwasserverbrauch und sparen Sie somit Geld.

Mit ein paar Tipps effektiv Wasser sparen, damit die Nebenkosten reduzieren und so das Sparschwein füllen. (c) Fotolia

Duschen anstatt baden reduziert natürlich den Warmwasserverbrauch. Doch laut dem Hersteller für Wasser-Durchlaufbegrenzer «AquaClic» verbraucht auch ein Mal duschen drei Deziliter Heizöl. Um Wasser einzusparen, eignen sich Sparbrausen. Damit fließen auch bei voll aufgedrehtem Hahn nur sechs Liter pro Minute, während es bei einem ungeregelten Hahn zehn bis fünfzehn sind.

Beim Duschen werden mit einer herkömmlichen Brause 15 bis 25 Liter pro Minute verbraucht, mit einer Sparbrause lediglich sechs bis zwölf.

Auch beim Waschen und Trocknen kann man Energie sparen: Kochwäsche ruhig mit 60 anstatt mit 90 Grad waschen und bei leicht verschmutzter Wäsche auf das Vorwaschen verzichten. In den Trockner sollte nur gut geschleuderte Wäsche und wenn möglich ist ganz auf das maschinelle Trocken zu verzichtet. Dieses braucht nämlich mehr Strom als das Waschen. Und: Die Sonne ist und bleibt der ideale Wäschetrockner.

Quelle: nachhaltigkeit.org
 

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Weitere Tipps und Infos zum Thema Wasser und Energie sparen finden Sie hier:

  • Eine Liste gängiger Haushalt-/Elektrogeräte und Zahlen zu Standby finden Sie hier: www.heiz-tipp.de
  • Auf der Website ecotopten.de sind die umweltfreundlichsten Geräte aufgeführt.
  • Hier erfahren Sie, wie Sie Wasser sparen können: www.wasser-sparen.org
  • Unter www.wwf.ch können Sie Ihren persönlichen, ökologischen Fußabdruck berechnen.