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Ist es aufwendig Biomüll ohne Geruch in der Küche zu sammeln?
Biomüll ohne Geruch

Biomüll ohne Geruch und Matsch: Das darf in die Mülltonne

In der Küche extra Bioabfall sammeln, möglichst umweltfreundlich und ohne Plastiktüte – das ist vielen lästig. Denn oft verbreitet sich ein Mief im Raum und das Müllbehältnis muss ständig geputzt werden. So landen Bioabfälle aus Bequemlichkeit oft im Restmüll. Wir zeigen, wie Sie Biomüll ohne Geruch sammeln können. 

Ist es aufwendig Biomüll ohne Geruch in der Küche zu sammeln?

Die meisten kennen das Problem mit dem Biomüll: Man nimmt sich immer wieder aufs Neue vor, Bioabfall konsequent extra zu sammeln, und hat auch schon diverse Aufbewahrungsmöglichkeiten getestet. Da wäre zum Beispiel der kleine braune Mülleimer, der immer wieder geputzt und gelüftet werden muss, da Biomüll meist matschig ist und leicht schimmelt. Dann das schlichte Sammeln in Zeitungs- oder Küchenpapier, was aber nach jedem Kochen den Gang nach draußen zur großen Biotonne erfordert.

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Oder das Verwenden einer größeren Küchendose, die kaum Inhalt fasst und ständig geleert sowie gespült werden muss. Biomüll sammeln kann wirklich lästig sein. Die Verlockung, Gemüsereste & Co dann einfach in den Restmüll zu werfen, ist groß. Aber aus Umweltgründen sollten wir Müll grundsätzlich trennen und nach einer guten Biomüll-Lösung suchen. Immerhin ist Bioabfall kostbar, da er zum Beispiel in wertvolles Biogas umgewandelt wird: So gab das Umweltbundesamt im März 2019 bekannt, dass 2017 aus etwa 15,6 Mio. Tonnen biologisch abbaubaren Abfällen circa 4,4 Mio. Tonnen Kompost produziert wurden. EIn Teil findet als Bestandteil von Blumenerde oder als Dünger in der Landwirtschaft seinen Platz. Und auch als als Brennstoff in Biomasseheizkraftwerken wird Bioabfall eingesetzt. Doch was gehört nun in den Biomüll und was nicht? 

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Was gehört in den Biomüll?

Was gehört in den Biomüll?

Diese Vorgaben können je nach Kommune etwas variieren – hier kann man sich bei den lokalen Abfallberatungen und Entsorgungsbetriebe informieren. In der Regel dürfen in den Biomüll aber alle Obst- und Gemüsereste, gekochte Lebensmittel, Brot- und Backwarenreste, Kaffeesatz und Papierfilter sowie Nussschalen. Außerdem Lebensmittel tierischen Ursprungs, wie Eierschalen, Milchprodukte, die Naturrinde von Käse, Fleisch- und Wurstreste, Knochen und Fischabfälle. Im Folgenden haben wir eine Übersicht zusammengestellt, welche Abfälle Sie im Biomüll entsorgen sollten. 

Biomüll – was darf rein? 

  • Brot-, Brötchen- und Kuchenreste

  • Wurst, Fisch und Fleisch

  • Obstreste, zum Beispiel Apfelschalen und Kerngehäuse

  • Teebeutel

  • Reste von Joghurt und Quark

  • Sägespäne und Kleintierstreu

  • Stroh und Heu

  • Biomüll Papiertüten

  • Salat- und Gemüsereste

  • Eierschalen

Am besten sollte der Biomüll ohne Plastiktüte entsorgt werden. Es bietet sich an, den Biomüll in Papiertüten zu sammeln oder spezielle Mülltüten für Biomüll zu verwenden, die Sie mit dem Biomüll entsorgen und die anschließend mit zersetzt werden. Vor allen sollte kein Plastik im Biomüll landen, denn dieser ist nicht biologisch abbaubar, verrottet also nicht und erschwert das Biomüll Recycling. Bei der Entsorgung von Teebeuteln im Biomüll muss auch der Beutel biologisch abbaubar sein. Manche Teebeutel sind aus Plastiknetzen und somit für den Biomüll ungeeignet. 

Was viele überrascht: Asche hat im Biomüll nichts zu suchen. Obwohl mit Holz zu heizen prinzipiell ökologisch ist, stellt die übrig gebliebene Asche für die Umwelt eine Belastung dar, denn sie enthält viele nicht brennbare Schadstoffe, wie Phosphat und Kalium. Asche gehört daher in den Restmüll, wo sie entsorgt wird, ohne dass die schädlichen Stoffe in Böden oder Gewässer gelangen.

Hier finden Sie eine gute Alternative zu Müllbeuteln aus Plastik.

Mehr zum Thema „Was gehört in den Biomüll“.

Wie kann man Maden im Biomüll bekämpfen?

Es ist gar nicht einfach, Maden im Biomüll zu beseitigen. Biomüll ohne Fruchtfliegen ist quasi eine Seltenheit, denn die Fliegen lieben das feuchte Milieu des Abfalls. Wer seinen Biomüll ohne Maden und Fliegen sammeln will, sollte also für Trockenheit im Biomüll sorgen. Verschiedene Maßnahmen verhindern die Bildung von Flüssigkeit im Biomüll: 

  • Etwas Katzenstreu unten in den Biomülleimer geben, der die überschüssige Flüssigkeit aufnimmt und unangenehme Aromen bindet für trockenen Biomüll ohne Geruch. 
  • Ein einfacher Tipp ist, den Biomüll mit einem Deckel zu verschließen, sodass Fliegen erst gar keine Chance haben, Ihre Eier im Müll abzulegen. Biomüll ohne Fliegen bleibt so gleichzeitig frei von Maden und anderem Ungeziefer. 
  • Wenn sich bereits Maden im Müll tummeln, helfen Essigessenz und Salz in Wasser gelöst, die lästigen Tierchen auf nachhaltige Weise zu bekämpfen. Erst den Biomüll leeren. Anschließend die übrigen Maden mit der Lösung übergießen und entfernen. Schon ist der Mülleimer wieder einsatzbereit. 

Biomüll ohne Geruch und sauber sammeln

Aber wie kann man denn nun Bioabfälle praktisch, möglichst sauber und geruchsfrei in der Küche sammeln? Eine tolle und gleichzeitig grüne Lösung ist die innovative AirBox von NATURABIOMAT. Zusammen mit den atmungsaktiven BIOMAT Bioabfallbeuteln (zertifiziert nach EN 13432) verpasst der grüne Abfalleimer dem Biomüll eine Frischluftkur. Durch die 384 Luftlöcher der AirBox sowie den Löchern im Deckel kann Wasser verdunsten und der Bioabfall bleibt trocken und frisch. Die Membran der kompostierbaren und biologisch abbaubaren Bioabfallsäcke unterstützt das Ganze – somit fällt der Biomüll in der heimischen Küche gar nicht mehr auf.

Mit dieser Entsorgungslösung von BIOMAT werden unangenehme Gerüche größtenteils eingedämmt, Schimmel verhindert und Platzbedarf sowie Gewicht des Bioabfalls reduziert. Alternativ können für die Sammlung ebenfalls BIOMAT Bioabfallbeutel aus Kraftpapier, welche nach EN 13593 zertifiziert sind, verwendet werden. Die nachwachsenden Rohstoffe der BIOMAT Bioabfallbeutel sind grundsätzlich frei von genmanipulierten Stoffen, wachsen ohne Dünger und nur mit natürlicher Bewässerung.

Die AirBox und Bioabfallbeutel von NATURABIOMAT finden Sie hier.

 
Biomüll gut und sauber sammeln

AirBox von NATURABIOMAT

Die Aufbewahrung von Biomüll ohne Geruch versprechen auch Komposteimer mit Aktivkohlefilter, die Gerüche binden und so innerhalb des Eimers halten, so zum Beispiel der Kompostteimer von Rothe. Dieser Mülleimer ist dicht verschlossen und fasst 5 Liter Biomüll, den er dank des austauschbaren Aktivkohlefilters einige Tage komplett geruchlos aufbewahren kann. Aktivkohlefiltere sind ungiftig und umweltfreundlich und neutralisieren aus dem Biomüll aufsteigende Gerüche und Gase. Bei nachlassender Filterleistung kann der Aktivkohlefildter einfach ausgetauscht werden. 

Den Komposteimer mit Aktivkohlefilter finden Sie unter diesem Link.

 

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Hausmittel & Tipps für Biomüll ohne Geruch

Eine weitere einfache Lösung für Biomüll ohne Geruch ist Natron. Reinigen Sie die Biotonne zunächst gründlich, am besten mit Essig oder Essigreiniger. Bedecken Sie dann den Boden des Mülleimers oder der Biotonne mit Natron. Dieses bindet den Geruch und verhindert die Bildung von neuem stechenden Geruch aus dem Biomüll. 

Für Biomüll ohne Geruch ist Trockenheit entscheidend, hier helfen neben einer guten Belüftung auch Zeitungspapier oder alte Eierkartons, die sich bildende Flüssigkeit aus dem Biomüll aufsaugen und so Gerüche binden.
 
Wichtig ist auch der richtige Standort von Biomüll. Keinesfalls sollte dieser an einem warmen Ort, beispielsweise direkt in der Sonne oder in der Nähe des Backofens stehen, da die Wärme der ideale Nährboden für Schimmelpilze und Insektenlarven ist. Gleichzeitig fördert Hitze die Fäulnisprozesse und führt so zu vermehrter Geruchsbildung. 
 

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Quellen: NATURABIOMAT®, Bilder: NATURABIOMAT®, Depositphotos/AntonioGravante, Text: Jasmine Barendt