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Biene auf Kirschblüte
Aktiver Insektenschutz

Nachhaltiges Engagement für den Insektenschutz

Bienen brauchen volle Wildblumenwiesen, blühende Gärten und ausreichend Nistplätze. Doch hierzulande müssen die nützlichen Insekten immer mehr um ihr Futter und ihren Lebensraum bangen. Aus diesem Grund ist Insektenschutz heutzutage besonders wichtig.

Vor allem landwirtschaftliche Monokulturen sowie der Einsatz von Pestiziden und anderen Umweltgiften gefährden die Lebensräume der Bienen und Insekten. Dabei sind vor allem Bienen so wichtig für unser Ökosystem. Sie leisten einen großen Beitrag zur biologischen Vielfalt und bestäuben wichtige Kulturpflanzen wie Obstbäume, Gemüsepflanzen und Ölsaaten.

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Gezieltes Bienen- und Insektenengagement

Auch die Baumarktkette toom möchte mit dem Fokus auf Bienen- und Insektenschutz auf die Wichtigkeit dieser Lebewesen aufmerksam machen. Seit einigen Jahren setzt sich das Unternehmen gezielt für den Schutz der Insekten ein. Als erster deutscher Baumarkt verpflichtet sich toom seit 2015 dazu, Glyphosat sowie weitere besondere bienengefährliche Pestizide aus dem Sortiment zu nehmen. Ebenso in der Aufzucht von Pflanzen wird der Einsatz besonders bienengefährlicher Pflanzenschutzmittel verboten. Neben einer wachsenden Zahl an torffrei und torfreduziert produzierten Pflanzen wird auch das Angebot an bienenfreundlichen Pflanzen, Saaten und Nisthilfen stetig erweitert. Zudem engagiert sich toom gemeinsam mit Naturefund für den Insektenschutz.

Tipps für den bienenfreundlichen Garten

Biene auf Lavendel

Auch mit dem Sähen bienenfreundlicher Pflanzen kann jeder zum Überleben der Insekten beitragen und wertvolle Lebensräume für sie schaffen. Im „Bienenfreund-Sortiment“ finden sich zahlreiche insektenfreundliche Pflanzen für den eigenen Garten. Für das hauseigene Insektenparadies gibt toom praktische Tipps:

  • Insektenfreunde: Nicht alle Pflanzen, die schön blühen, helfen auch den Insekten. Das beste Nahrungsangebot bieten heimische Sorten mit einem reichhaltigen Nektar- und Pollenangebot und ungefüllten Blüten, damit die Bienen auch an den Nektar kommen.

  • Giftfreie Gärten: Verzichten Sie auf chemische Pflanzenschutz- und Düngemittel. Bessere Alternativen bieten Nützlinge, biologische Mittel oder Kräuter, wie z. B. Bohnenkraut, Salbei oder Oregano, die durch ihre Duftstoffe Schädlinge fernhalten.

  • Wasserstellen anlegen: Ein kleiner Teich, eine Vogel- oder Insektentränke bieten vor allem in langen Hitzeperioden Trinkstellen für Insekten. Helfen Sie den Sechsbeinern, an das Wasser heranzukommen, indem Sie Flachwasserstellen mit kleinen Inseln anlegen.

  • Der Natur Raum lassen: Asphalt und Steinböden sind zwar etwas pflegeleichter als Beete, für Tiere und Insekten sind sie aber unbrauchbar. Seien Sie also möglichst sparsam beim Versiegeln und hinterfragen Sie den Wert für die Natur.

  • Mit den Insekten teilen: Solange es nur ein paar sind, können Sie die Raupen ein bisschen mitknabbern lassen. Denn wenn sie sich hinterher in wunderschöne Schmetterlinge verwandeln, werden Sie kräftig belohnt.

  • Ordnung muss nicht immer sein: Der Natur schadet ein wenig Chaos nicht – im Gegenteil. Totholzhaufen, Laubhaufen oder wilde Ecken können Sie guten Gewissens stehen lassen, denn sie bieten wertvolle Verstecke und Nistgelegenheiten für viele Gartenbewohner.

  • Insektenbuffet für jeden Geschmack: Beete sollten arten- und sortenreich mit Blühpflanzen, Kräutern und Stauden angelegt werden, die vom Frühjahr bis in den späten Herbst blühen. Z. B. mit Gänsekresse, Katzenminze, Lavendel, Borretsch oder Thymian.

  • Nistgelegenheiten: Insektenhotels aus Naturmaterialien wie Holz, Schilf, Baumrinde oder Tonscherben helfen den oberirdisch lebenden Insekten. Für die unterirdisch nistenden Arten einfach an einem sonnigen Plätzchen einen kleinen Sand- oder Kieshaufen aufschütten. Sie werden überrascht sein, wie schnell die neuen Bewohner einziehen.

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Quellen: toom, Bilder: Depositphotos/lightpoet, lcrms7, lzf, Text: red

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