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Umwelt App

Klimaschutz beim Einkaufen

Einkaufen und gleichzeitig zum Umweltschutz beitragen – das gelingt mit der App „Der Nachhaltige Warenkorb“. Für mehr Bio und Nachhaltigkeit im Einkaufswagen.

Der nachhaltige Warenkorb

Die Idee ist nachhaltig gut: Mit Hilfe der App „Der Nachhaltige Warenkorb“ landen nur Lebensmittel im Einkaufswagen, die Eco sind, Bio sind und die Umwelt nicht belasten. Alleine durch die Ernährung verursacht jeder Deutsche 1,5 Tonnen CO2. Eine Menge Umweltbelastung und deutliche Verschlechterung der Klimabilanz. 

Mehr Gemüse auf den Tisch schont die Umwelt und ist gut für die Gesundheit.

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Bioprodukte immer noch Nischenprodukte

Auch wenn jeder Vierte angibt, beim Einkaufen auf Nachhaltigkeit zu achten, sieht die Realität anders aus. „Der Marktanteil von Bio-Produkten beträgt im Schnitt nur 3,5 Prozent; sie sind immer noch Nischenprodukte. Dabei können kleine Veränderungen bei unseren Einkaufsgewohnheiten viel bewirken“, erklärt Yvonne Zwick, wissenschaftliche Referentin beim Rat für Nachhaltige Entwicklung und unter anderem zuständig für das Thema nachhaltiger Konsum. Die von ihr entwickelte App soll nun dazu beitragen, den Einkaufswagen wirklich nachhaltig zu füllen und so positiv zum Klimaschutz beizutragen. 

Checkliste für bewusstes und nachhaltiges Einkaufen:

Wer die App noch nicht hat: Die folgende Checkliste hilft Ihnen, Ihren Einkaufswagen nachhaltig zu füllen:

1. Bewusst einkaufen mit Bio: 
Bio Produkte kosten häufig mehr und verleiten den Verbraucher oft zum Billig-Einkauf. Aber – ökologische Lebensmittel sind verträglicher und unter umweltschonenden Bedingungen hergestellt. Daher der oft höhere Preis. Was den Preis jedoch nachvollzierhbar, sind die geringen Folgekosten. Öko Bauern verzichten auf Pestizide, dadurch entsteht weniger Schmutzwasser und der Beitrag zum Klimaschutz ist nachhaltiger. Und wer Bio einkauft, kauft bewusster ein. Dadurch wird weniger weggeschmissen.

2. Achten Sie auf ‚echte’ Bio Produkte: 
Auf echten Bio Produkten klebt das nationale sechseckige Bio-Siegel oder das grüne EU-Bio-Siegel. Das heißt: Artgerechte Tierhaltung, nachhaltiger Anbau und die Mindeststandards der EU wurden erfüllt. Bio Anbauverbände, denen man vertrauen kann, sind demeter, Naturland oder Bioland.

3. Für Ihre Gesundheit: Weniger Fleisch: 
Themen rund um qualvolle Massentierhaltung, Antibiotika-Behandlung oder Ressourcenverbrauch haben die Lust auf Fleisch verdorben. Auch der Klimaschutz und die Gesundheit leiden zunehmend unter dem hohen Fleischverzehr. Wenn Fleisch, dann sollte es qualitativ hochwertig und aus artgerechter Tierhaltung sein. „Der nachhaltige Warenkorb“ rät zu 600 g Fleisch pro Woche.

Fleisch aus artgerechter Tierhaltung trägt zum Klimaschutz bei.

4. Regionale Ware: Frisch auf den Tisch!

Ein einfacher Beitrag zum Klimaschutz ist der regionale Einkauf. Hierbei entfallen Transportkosten und eine lange Lagerung. Eine nachhaltige Idee ist das Abo einer Gemüsekiste. So kann man Verpackungsmaterial vermeiden.

Regional Einkaufen schont die Umwelt.

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Textquelle: Der nachhaltige Warenkorb, Bildquelle: Flickr CC BY 2.0/Hiltrud Möller-Eberth, Flickr CC BY 2.0/Thomas Kohler, Flickr CC BY 2.0/Monica Arellano-Ongpin, Autor: Ulrike Rensch