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Frau erledigt Hausarbeit
Tipps für den Haushalt

Im Handumdrehen den Haushalt im Griff

Jeder mag gerne ein aufgeräumtes, sauberes und hübsches Zuhause, doch die Hausarbeit wird von den meisten Menschen als lästig empfunden. Zum großen Teil fühlen sich immer noch die Frauen dafür verantwortlich. Nach der Heirat verdoppelt sich der zeitliche Aufwand, den sie für den Haushalt aufbringen müssen, und das, obwohl Männer heute mehr bei der Hausarbeit helfen. Vom Saubermachen einmal abgesehen, meist sind es auch die Frauen, die sich um die gesunde und ausgewogene Ernährung kümmern. Bei all dem Aufwand sollte man jede Gelegenheit nutzen, wie man sich das Leben etwas erleichtern kann. Zum Glück gibt es viele, moderne Helferlein. Hat man dann noch ein Konzept, geht alles viel schneller.

Ein Konzept für den Haushalt entwerfen 

Laisser-faire in den eigenen vier Wänden fühlt sich zuerst gut an, denn man kann die anstehenden Aufgaben dann erledigen, wenn man will. Meistens will man jedoch gar nicht, und schon sammelt sich der Schmutz an und lässt sich deutlich schwerer entfernen. Das nützlichste Mindset für den Haushalt ist: 

Mach es am besten gleich!

Dabei kann es helfen, sich ein bestimmtes Konzept zu erarbeiten. Welches das Beste ist, unterscheidet sich von Person zu Person. Einer mag vielleicht an einem Wochentag alles erledigen und hat dann seine Ruhe, ein anderer kümmert sich jeden Tag um ein bestimmtes Zimmer oder einen bestimmten Bereich.

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Manche Dinge müssen täglich erledigt werden, etwa das Putzen im Badezimmer, das Kochen und das Geschirr. Andere sind wöchentlich zu erledigen, etwa das Staubsaugen und Wäsche waschen. Wieder anderes muss nur einmal im Monat oder noch seltener erledigt werden, etwa die Pflege der Maschinen oder das Putzen der Fenster. 

Einfacher mit dem Geschirr fertig werden

Geschirr sollte nicht stehengelassen werden, sonst lässt es sich wesentlich schlechter säubern. Wird es nach der Verwendung kurz abgespült, erleichtert man sich die Arbeit. Kommt es jedoch gleich in den Geschirrspüler, ist das Abspülen nicht nötig, nur grobe Reste sollten entfernt werden. Damit die Maschine immer optimal funktioniert, reinigt man täglich das Sieb und gibt einmal wöchentlich Essig in das Klarspülerfach.

Wer von Hand spült, kann sich sein grünes Spülmittel auch selbst machen und dabei die Umwelt schonen. Das gelingt ganz einfach aus Natron, Kernseife und etwas Wasser. Wer mag, gibt Duft in Form von ätherischem Öl hinzu. Natron sollte man unbedingt im Haushalt haben, denn es lässt sich für 1001 Zweck einsetzen und ist ebenso effektiv wie neumodische Putzmittel. 

Weg mit dem Schmutz – mit effektiver Unterstützung 

Warum sollte man sich das Leben schwerer machen, als unbedingt sein muss? Man kann sich jede mögliche Form der Unterstützung holen und die gewonnene Zeit für sinnvolle Dinge nutzen. Zu den heißen und mittlerweile bezahlbaren Trends im Haushalt zählen Staubsaugerroboter.

Staubsaugerroboter

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Hol dir technische Unterstützung!

Die automatischen Sauger werden einmal eingestellt und putzen dann, wann immer sie dafür programmiert werden. Sei es in der Nacht oder wenn man selbst auf der Arbeit ist. Durch eine eingebaute Kamera kann man über eine App sogar verfolgen, was das fleißige Teil gerade macht und ob es sich vielleicht unter einem Regal eingeklemmt hat. So etwas kommt jedoch in der Regel nur am Anfang vor.

Der Staubsaugerroboter erreicht jedoch nicht Polstermöbel, Sessel und Stühle, auf denen sich mit der Zeit Krümel und Staub sammeln (besonders dann, wenn Kinder im Haus sind). Hierfür braucht man einen kleinen und handlichen Staubsauger, der leicht zu bedienen ist und schnell wieder in seiner Nische verschwindet. Mit einem kleinen Staubsauger kann man auch Arbeitsflächen, den Tisch und Fensterbretter einfach und zügig reinigen. Von Zeit zu Zeit sollte man auch einmal komplett selbst durchsaugen, um sicherzugehen, dass der Roboter nichts übersehen hat. Um das Problem mit fehlenden Steckdosen oder Stolperfallen durch Kabelsalat zu umgehen, bietet sich ein kabelloser Staubsauger mit verschiedenem Zubehör an, um alle Stellen optimal reinigen zu können.

Bei Schmutz gilt: Je schneller man ihn entfernt, umso besser. Es ist ebenfalls sinnvoll, sich über den passenden Bodenbelag ausführlich Gedanken zu machen. Teppiche sind zwar schön flauschig, doch sie lassen sich auch schwerer reinigen, besonders, wenn Flüssigkeiten verschüttet wurden. Zudem können sie einen ungünstigen Effekt auf den Verlauf von Allergien haben. Glatte Bodenbeläge sind deswegen im Trend und werden von den automatischen Saugern mühelos gereinigt. Das reduziert die Belastung mit Staub.

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Wäsche wird auch bei niedrigen Waschtemperaturen sauber

Eines der besten Helferlein im Haushalt ist wohl die Waschmaschine. Ein echter Segen für die Hausfrau oder den Hausmann! Moderne Maschinen verbrauchen nicht nur sehr wenig Wasser und Strom, zusammen mit modernen Waschmitteln reinigen sie Wäsche auch bei niedrigen Temperaturen sehr effektiv. Das schon nicht nur die Kleidung, sondern auch die Umwelt. Das Waschen mit hohen Temperaturen ist nur dann nötig, wenn jemand im Haushalt erkrankt ist. Dann tötet die Hitze Krankheitserreger ab.

Doch auch eine Waschmaschine braucht gute Pflege, damit sie ihre Aufgabe immer erfüllen kann. Das regelmäßige Ausleeren des Flusensiebs, das Abreiben der Dichtungen mit etwas Essig und ab und an ein Leerlauf mit Essig für die Reinigung genügen vollkommen. Diese Aufgaben können in den monatlichen Haushaltsplan integriert werden.

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Vorkochen ist im Trend – doch das mag nicht jeder 

Meal Prepping

Die Zubereitung gesunder und ausgewogener Mahlzeiten kostet eine Menge Zeit, ist jedoch deutlich gesünder als der Griff zum Fast Food in der Mittagspause oder auf dem Weg von der Arbeit nach Hause. Das Problem: Woher die Zeit nehmen, jeden Tag zu kochen? Schnell erliegt man der Versuchung, sich doch wieder mit einem Snack zu versorgen. Dem will ein neuer Trend vorbeugen, der – es verwundert kaum – aus den USA kommt und als „Meal Prepping“ bezeichnet wird.

Dabei wird nur ein- oder zweimal pro Woche gekocht und das Ganze dann in Boxen im Kühlschrank aufbewahrt. Eventuell gibt man noch einige Bestandteile frisch dazu, fertig. Wer gerne sein Essen plant, für den ist diese Methode sehr gut geeignet, doch spontane Kocher werden damit nicht glücklich. Sie können jedoch in ähnlicher Weise vorgehen, indem sie am Abend für den nächsten Tag kochen.

Jeder kann Methoden finden, die ihm das Leben erleichtern – er muss nur danach suchen und sich dann auch konsequent daranhalten. Dann sind Haushalt & Co im Handumdrehen erledigt.

Quellen: Bilder: Depositphotos/EdZbarzhyvetsky, Syda_Productions, JuliaMikhaylova, Text: red