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Die perfekte Beleuchtung in der Küche
Farben und Beleuchtung

Tipps & Tricks für Kochen in neuem Licht

Kochen ist mehr als nur Pflichterfüllung: In der Küche werden wir kreativ, meditieren und finden einen Ausgleich zum Alltag. Wichtig ist jedoch, dass man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann. Wir erklären, welche Rolle geschickt ausgewählte Farben und Beleuchtung spielen.

Selbst nach einem langen Arbeitstag ist Kochen für viele Menschen eine ganz besondere Zeit, in der sie kreativ werden und Spaß haben können oder abschalten und bei der Mediation am Herd einen Ausgleich zum Alltag finden. Vor allem aber macht Kochen Spaß und lässt uns unsere fünf Sinne intensiv spüren. Das beste Kocherlebnis ist eines, bei dem nichts vom Wesentlichen ablenkt und bei dem wir uns ganz auf das Zubereiten der Speisen und unsere Sinneseindrücke konzentrieren können. Die richtige Beleuchtung, geschickt ausgewählte Farbe und smarte Küchengeräte können Ihnen dabei helfen.

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Die perfekte Beleuchtung in der Küche

Um die eigene Küche im Überblick zu behalten und zu sehen, was sich in Schränken, Schubladen und Regalen versteckt, reicht eine zentrale Lichtquelle nicht aus. Sogenannte Downlights, einzeln an der Decke angebrachte Lichtspots, sorgen für die Grundbeleuchtung und trennen die Küche durch Licht und Schatten in einzelne Abschnitt. Downlights geben dem Raum einen optischen Rahmen und schaffen vor allem in Wohnküchen Orientierungspunkte.

Wo geschnitten, geraspelt und gehackt wird, dient die Beleuchtung nicht zuletzt der Sicherheit des Kochs oder der Köchin. Bei der Arbeitsfläche sollte man daher auf eine direkte Beleuchtung achten, die keine Schatten bildet. Auch hier können die Lichtspots zum Einsatz kommen, die mit einem Abstand von maximal 80 cm zur Arbeitsfläche in den Boden von Oberschränken integriert werden. Wussten Sie, dass Downlights mit 550 Lux starkem, warm-weißem Licht Ihre Lebensmittel am echtesten aussehen lassen?

Wer sich beim Essen unterhält, mag es wahrscheinlich lieber etwas dunkler und gemütlicher. In diesem Fall sorgt indirektes Licht für eine angenehme Atmosphäre in der Küche. Als „unsichtbare Lichtquellen“ strahlen moderne und elegante LED-Stripes, die zum Beispiel an Oberschränken angebracht werden, dezent an die Decke. Für den Essplatz eignen sich höhenverstellbare und dimmbare Pendelleuchten. Wie hoch oder tief sie über dem Esstisch hängen, ist letztendlich Geschmacksache. Hängen sie 60 cm über der Tischmitte, blenden sie im Normalfall jedoch nicht.

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Erleuchtende Kochfelder

Erleuchtende Kochfelder

Bei Kochfeldern erfüllen kontrastreiche Anzeigen- und Bedienelemente nicht nur funktionale Zwecke, zum Beispiel dank Restwärmeanzeigen, Temperaturanzeigen oder Kochsymbolen. Kochfelder aus schwarzer Glaskeramik, das durch den Einsatz spezieller Farbkompensationsfilter das ganze Farbspektrum an LEDs durchscheinen lässt, erhalten durch farbige Lichtanzeigen und hochauflösende Touch-Bildschirme außerdem einen futuristischen Look.

Touch-Bildschirme

Die Kochfelder lassen sich mit dem schicken Slider bedienen

Freie Sicht dank innovativer Dunstabzugshauben

Auch bei der Dunstabzugshaube gibt es eine interessante Neuerung, bei der eine neue Technologie zum Einsatz kommt, die auf den Grundprinzipien der Strömungslehre basiert. Für freie Sicht am Herd sorgt in Zukunft ein in den Kochbereich integrierter Dunstabzug, der Dunstwolken und Gerüche nach unten verschwinden lässt. Fettpartikel werden dabei sofort im Edelstahl-Fettfilter eingeschlossen. Hersteller von Küchenausstattungen, wie zum Beispiel Schott, haben das Potential des innovativen Dunstabzugs längst erkannt und erweitern ihr Angebot in diesem Bereich ständig.

Farbspiele in der Küche

Die richtige Beleuchtung kommt nur dann richtig zur Geltung, wenn auch die Farben stimmen. Für angenehmes Küchenklima sorgen ruhige und heitere Farbtöne, wie zum Beispiel ein leichtes Rot oder Orange, ein zartes Gelb oder auch ein sanftes Grün. Doch auch knallige Farbe können in der Küche zum Einsatz kommen, beispielsweise wenn durch die Betonung einer Wand ein ganz neues Raumgefühl erschaffen werden soll. Wollen Sie alte Küchenschränke aufpeppen und optisch in den Vordergrund rücken, so können Sie die Holzfronten schleifen und in matten oder glänzenden Signalfarben neu lackieren.

In der Küche müssen regelmäßig Fettspritzer, Saucenkleckser oder Wasserdampf von der Wand gewischt werden. Aus diesem Grund sollten Sie sich für Spezialfarben mit einer guten Nassabriebbeständigkeit entscheiden. Resistent gegen Schimmel und Feuchtigkeit sind Tapete schützende Latex-Farben oder auch die „Elefantenhaut“. Da in der Küche zumeist nur kleine Flächen gestrichen werden müssen, belastet die Investition in ein hochwertiges Qualitätsprodukt den Geldbeutel nicht allzu sehr.

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Kleine Küche ganz groß

Schnell häufen sich in der Küche Toaster, Kaffeemaschine, Gewürzregale und vieles mehr an, wodurch der Raum viel kleiner und enger wirkt, als er eigentlich ist. Geschickt gesetzte Farbakzente können jedoch im Nu das Raumgefühl verändern. So wirken kleine Küchen größer, wenn die Unterschränke dunkler sind als die Arbeitsplatte oder die Hängeschränke, denn so scheint der Raum nach oben offener. Allgemein wirken hell gestrichene Küchen größer als dunkle. Auf Kontraste sollte jedoch möglichst verzichtet werden. Während ein Spiel mit hellen Tönen noch interessante Akzente setzt, erkennt man in der Kombination von blauen Küchenschränken, schwarzen Arbeitsplatten und roten Wänden eher Grenzen, die den Betrachter im Raum einengen. Wenige Kontraste mit fließenden Übergängen verleihen dem Raum optisch mehr Volumen.

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Quelle: Schott AG; Bilder: Schott AG; Autor: kle