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Mehr Nachhaltigkeit im Büroalltag
Green Office

Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Büroalltag

Nachhaltigkeit betrifft nicht nur den privaten Alltag. Auch in Unternehmen ist dieses Thema längst angekommen. Am globalen Klimastreik-Tag am 20. September 2019 hatten sich neben Schülern, Eltern und Umweltverbänden auch rund 1.500 Unternehmen aktiv am Klimastreik beteiligt.

Viele Firmen hatten ihren Mitarbeitern frei gegeben, um ihnen die Teilnahme an der Demonstration zu ermöglichen und Stellung zu beziehen. Das Spektrum reicht von digitalen Unternehmen wie LadenZeile oder idealo über die vegane Supermarktkette veganz bis hin zum kleinen Biobäcker.

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Bereits 4155 Unternehmen haben sich der Stellungnahme von Unternehmerinnen & Unternehmern zu den Klimaschutzprotesten #EnterpreneursForFuture angeschlossen. Viele Angestellte und Führungskräfte möchten nachhaltiges Handeln auch in ihrem Büroalltag etablieren und dazu beitragen, die negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren. Ein gemeinsames Engagement wirkt sich nicht nur positiv auf die Umwelt aus, sondern stärkt den Zusammenhalt, die Motivation, sowie die Identifizierung mit dem Unternehmen. Außerdem werden durch ressourcenschonende Maßnahmen auch Kosten für Strom, Wasser, Papier und Bürobedarf gesenkt.

Wir haben einige Tipps für den nachhaltigen Büroalltag zusammengestellt. Eine anschauliche Infografik zum Downloaden findet man auf der Website von LadenZeile.de.

Tipps für das Unternehmen

1. Auf LED Leuchtmittel umsteigen 

Im Gegensatz zu Neonröhren sind sie frei von Quecksilber, nutzen 75% weniger Energie und haben eine um 25% höhere Lebensdauer. 

2. Tropfende Hähne sofort reparieren   

Bei nur 2 Tropfen pro Sekunde ergeben sich innerhalb eines Jahres 23.874 Liter! Genug um ein 3x4 m Becken mit 2 m Tiefe zu füllen!

Tropfende Hähne sollten sofort repariert werden

3. Elektroschrott reduzieren und richtig entsorgen  

Die Wahl des richtigen Equipments sollte mit Bedacht getroffen werden, damit alle Geräte möglichst effektiv und lang genutzt werden können. 

4. Mülltrennung

Gutes tun kann so einfach sein! Und doch scheitert der gute Wille manchmal an so banalen Hindernissen – wenn zum Beispiel die entsprechenden Behälter fehlen.

Mülltrennung

5. Recyceltes Papier nutzen  

Durch das Umsteigen auf recyceltes Papier können etwa 17 Bäume verschont werden pro Tonne. Außerdem werden rund 70% weniger Energie und Wasser verbraucht.

6. Auf Zwei-Mengen-Spültechnik umsteigen  

Im Vergleich zu einer normalen Spülung verbraucht eine Zwei-Mengen-Spültechnik nur 67% Wasser! 

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Tipps für die Angestellten

1. Überhaupt kein Papier benutzen.

Papierlose Büros sind die Zukunft (und in vielen Büros schon die Gegenwart).

2. Grün macht glücklich!

Pflanzen beeinflussen nicht nur das Raumklima positiv. Studien belegen auch, dass Pflanzen die Arbeitsproduktivität um bis zu 15% steigern können. 

Grün macht glücklich

3. Weniger Milch = weniger CO2 Ausstoß  

4 Tassen schwarzer Kaffee pro Tag ergeben in einem Jahr so viel CO2-Ausstoß wie eine 64 km lange Autofahrt...und 3 Latte Macchiato so viel wie ein Flug durch halb Europa!  

4. Teewasser in notwendiger Menge kochen  

Viele haben die Angewohnheit nicht so genau auf die Menge des Wassers im Wasserkocher zu achten. Wenn man nur die benötigte Menge kocht, spart dies Energie und Zeit.  

5. Mehr Leitungswasser trinken

Leitungswasser gehört zu den am strengsten und häufigsten kontrollierten Lebensmitteln in der EU. Das Trinken von Leitungswasser spart Plastik oder Glas und - durch den Wegfall des Transports - auch CO2.

6. Flohmarkt organisieren

Textilmüll ist ein globales Problem. Das Tragen von Second-Hand-Kleidung verlängert die Lebensdauer von Textilien und trägt dazu bei, das Anwachsen des Textilmülls wenigstens etwas auszubremsen.

Quellen: Bilder: Depositphotos/IgorVetushko, perig76, Sasha_Suzi, VitalikRadko, Text: red

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