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Fehlendes Sonnenlicht sorgt für Vitamin -Mangel
Hilfe bei Winterdepression

Hilfe gegen die Winterdepression

Wenn der Herbst ins Land zieht, lässt die Sonne sich nicht mehr so häufig blicken wie zuvor und verliert außerdem an Kraft. Dabei braucht unser Körper sie, um lebenswichtiges Vitamin D zu bilden. Zum Glück können wir nachhelfen.

Vitamin D ist für so viele wichtige Funktionen im Körper zuständig, dass wir unter keinen Umständen darauf verzichten können – auch dann nicht, wenn das Licht der Sonne im Herbst schwindet und ihre Strahlen an Kraft verlieren.

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Sonnenvitamin erfüllt viele wichtige Funktionen

Warum das von Bedeutung ist? Nun, unser Körper kann Vitamin D zwar selbst produzieren, ist dafür aber auf die Sonnenstrahlung angewiesen, denn nur mit deren Hilfe entsteht in den Hautzellen eine Vorstufe des Vitamins, die dann in Leber und Nieren in die aktive Form umgewandelt wird. Ohne Sonne wird dementsprechend kein Vitamin D gebildet und das kann gesundheitliche Folgen haben.

Das „Sonnenvitamin“ übernimmt nämlich nicht nur die Bereitstellung von Mineralstoffen für den Stoffwechsel und sorgt somit für gesunde Knochen und Zähne, sondern unterstützt den Körper darüber hinaus bei der Abwehr von Infektionskrankheiten – eine Eigenschaft, die besonders in der Grippesaison von unschätzbarem Wert ist.

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Keine Chance für die Winter-Depression

Gegen Winterdepression hilft Vitamin D

Auch die berüchtigte Winterdepression kann mitunter auf eine Vitamin-D-Unterversorgung zurückgeführt werden, wie wissenschaftliche Studien gezeigt haben. Es handelt sich dabei um eine sogenannte saisonal abhängige Depression (SAD), die mit Antriebslosigkeit und Stimmungstiefs, einer verlängerten Schlafdauer, Heißhunger auf Süßes und Gewichtszunahme einhergehen kann. Betroffen sind vor allem Jugendliche und Senioren.

Dabei tritt ein Vitamin D-Mangel keineswegs nur in den Wintermonaten auf. Weil das Leben sich hierzulande unabhängig von der Jahreszeit hauptsächlich in geschlossenen Räumen abspielt, bekommt der Körper selbst im Sommer zu wenig Sonnenstrahlen ab, um ausreichend Vitamin D produzieren zu können. Zwar kann das Vitamin auch über die Nahrung aufgenommen werden, allerdings nur in sehr geringen Mengen. Die Folge: Aktuell sind mindestens 80 Prozent der Bevölkerung mit Vitamin D unterversorgt.

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Ausreichende Vitamin D-Versorgung bei wöchentlicher Einnahme

Viele Menschen sind sich dieses Mangels gar nicht bewusst, denn dessen Symptome sind relativ unspezifisch: Gliederschmerzen, Krämpfe und häufige Infekte zählen ebenso dazu wie Müdigkeit und Erschöpfung, Kreislauf- und Konzentrationsprobleme. Um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen, empfehlen Ernährungsexperten, dem Körper täglich 20 Mikrogramm Vitamin D zuzuführen. Am besten funktioniert das über entsprechende Präparate. Das Risiko einer Überdosierung besteht nicht, denn das aufgenommene Vitamin D ist inaktiv und wird nur dann vom Körper aktiviert, wenn er es benötigt. Hier erfahren Sie mehr über Präparate gegen Vitamin D-Mangel.

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Quellen: Dr. Loges + Co. GmbH, Bild: depositphotos Maridav / Lurin, Dr. Loges + Co. GmbH, Text: Ronja Kieffer