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Schmerzhafte Verspannungen

Schmerzhafte Verspannungen - Vier Methoden die helfen

Verspannungen beeinträchtigen das Wohlbefinden und den Alltag. Schlimmstenfalls können sie extrem schmerzhaft werden. Aber sie lassen sie sich durch die Lebensgewohnheiten der meisten Menschen kaum verhindern. Was muss ich ändern und wie kann ich sie behandeln?

Schmerzhafte Folgen eines Bewegungsarmen Alltages

Jeder, der viel am Schreibtisch sitzt, kennt es: Verspannungen im Nackenbereich. Der moderne Alltag vieler Menschen ist leider überhaupt nicht nacken- und rückenfreundlich, da wir viel zu viel sitzen und uns zu wenig bewegen. Bei der Arbeit am Computer werden die Muskeln im Nacken bei einer schlechten Haltung ständig leicht angespannt, bis sie schmerzen, auch Kopfschmerzen können die unschöne Folge sein. Die Muskeln werden durch die Überlastung nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Auch Sport oder eine schlechte Matratze können zu unangenehmen Verspannungen führen und man fühlt sich morgens nach dem Aufstehen alles andere als ausgeruht. Auch wenn Verspannungen oft harmlos sind und hier meist keine ernste Krankheit der Verursacher ist, verringern sie doch das Wohlbefinden und die Lebensqualität.

Endlich keine Verspannungen mehr: Diese 4 Methoden haben sich bewährt

Eine beliebte und effektive Methode, um die Schmerzen zu lindern, ist die Behandlung mit wohltuender Wärme. Dabei gibt es verschiedene Varianten:

1. Rotlichtlampe

Eine Rotlichtlampe wird beispielsweise gerne gegen Verspannungen im Nacken angewandt. Das infrarote Licht kann gezielt auf die schmerzende Region gerichtete werden und dringt hier tief in das Gewebe ein. Dadurch wird die Durchblutung der Muskulatur und gleichzeitig auch die Sauerstoffzufuhr positiv durch das warme Licht beeinflusst. Am besten sollte bei der Bestrahlung mit der Lampe ein Abstand von 35 bis 50 cm eingehalten werden und die Behandlung kann 10 bis 20 Minuten andauern.

2. Kirschkernkissen

Auch Kirschkernkissen sind ein gutes Werkzeug, um die Verspannungen mit angenehmer Wärme zu beseitigen. Dafür muss man das Kissen lediglich in Alufolie einwickeln und in einem Backofen bei 150 Grad etwa 15 Minuten lang warm werden lassen. Wer es schneller möchte, kann auch die Mikrowelle nutzen, hier muss aber auf die Alufolie verzichtet werden.

3. Wärmflasche

Die gute alte Wärmflasche hilft nicht nur bei Bauch- oder Unterleibsschmerzen, sondern ist auch bei Verspannungen sehr hilfreich. Sie wird dafür wie üblich mit heißem Wasser gefüllt und dort platziert, wo sie gebraucht wird. Aber Vorsicht beim Einfüllen des Wassers und bei der Temperatur, sonst kann es schnell zu schmerzhaften Verbrennungen kommen! Wenn der Nacken schmerzt, kann auch eine Nacken-Wärmflasche in Einsatz kommen. Diese hat eine ähnliche Form wie ein Nackenkissen und kann gut um den Hals gelegt werden.

4. Pflaster und Salben

Wärmepflaster oder Salben aus der Apotheke sind ebenfalls eine Möglichkeit zur Behandlung von Verspannungen und enthalten durchblutungsfördernde Inhaltsstoffe. Pflaster geben bis zu 12 Stunden lang ständig Wärme ab und können unauffällig unter der Kleidung getragen werden. Sie enthalten oft Capsaicin, einem pflanzlichen Inhaltsstoff, der in Paprikas oder Chilischoten vorkommt, oder Eisenpulver. Pflaster mit Eisenpulver wärmen länger, aber Capsaicin hilft besser gegen den Schmerz. Wärmesalben werden direkt auf die Haut aufgetragen und sind ebenfalls praktisch und unauffällig. Die Salben, die lange auf der Haut bleiben, dringen besonders tief in die Haut ein und entfalten dort ihre heilende Wirkung.

ecowoman

Wärmekissen mit Kakaoschalen von Vivani

Das ist die Weltneuheit gegen Verspannungen

Eine Neuheit im Bereich der Wärmebehandlung sind Wärmekissen mit Kakaoschalen. Der Bochumer Schokoladenhersteller EcoFinia hat sich als erster an die Herstellung eines Wärmekissens mit dem Namen COCOA CURE gewagt, welches die heilsame Kraft des Kakaos entfaltet. Das weltweit erste Kissen mit Kakaoschalen besteht aus 8 Wärmekammern, die optisch an das Aussehen einer Tafel Schokolade erinnern. Und die Kakaoschalen im inneren des Wärmekissens verströmen sogar den Duft von Schokolade. Kakaoschalen werden bei der Schokoladenproduktion oft als Abfall entsorgt, im Vivani COCOA CURE-Kissen finden sie jedoch wieder Verwendung. Außerdem befindet sich in ihm auch Bio-Dinkel, der besonders gut Wärme speichern kann. Die Kissen sind alle von Hand genäht und zu 100 % aus Bio-Rohstoffen. Mithilfe eines dazugehörigen Bandes und am Kissen angebrachte Schlaufen lässt es sich überall am Körper befestigen, da wo die wohlige Wärme gerade am dringendsten gebraucht wird. Das ansprechende Design des COCOA CURE-Kissen ist in Zusammenarbeit mit den Designern der Firma GRAVITEX aus Berlin entstanden, die es zu ihrer Spezialität gemacht haben, anspruchsvolle dreidimensionale Dekorationsobjekte zu gestalten. Auch für sie war die Arbeit mit dem Rohstoff Kakao eine absolute Neuheit.

Erhältlich ist das Wärmekissen mit Kakaoschalen für 29,95 Euro im Vivani Onlineshop

So kommt es gar nicht erst zu lästigen Verspannungen

Sie können auch schon handeln, bevor es zu schmerzhaften Verspannungen im Nacken- oder Rückenbereich kommt. Ununterbrochenes am Schreibtisch sitzen sollte deswegen vermieden werden. Legen Sie regelmäßig kurze Pausen ein, in denen sie den Kopf nach rechts und links bewegen und sich strecken, das entlastet die Muskulatur. Achten Sie bei der Arbeit am Computer außerdem darauf, eine möglichst rückenfreundliche Haltung anzunehmen, bei der die Schultern entspannt sind und die Füße am Boden nebeneinanderstehen. Der Bildschirm sollte so stehen, dass Sie nicht zu weit nach untern blicken müssen. Regelmäßiger Sport wie Yoga, Pilates oder Schwimmen stärkt die empfindliche Muskulatur zusätzlich. Und auch sonst sollte jede Gelegenheit im Alltag genutzt werde, um sich mehr zu bewegen. Und Gelegenheiten dazu findet jeder, wie zum Beispiel die Treppe, statt den Aufzug zu nehmen oder für den Weg zum Bäcker nicht das Auto zu nehmen, sondern zu Fuß zu laufen. Diese Umgewöhnung wird sich mit einem besseren Wohlbefinden auszahlen.

Quellen: EcoFinia, Schmerzhilfe, Deutsche Familienversicherung, Bild: Vivani, Depositphotos: HayDmitriy, Vadymvdrobot, Text: Fatma Cevik