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CBD kann gegen Angstzustände helfen
Wirkstoff aus der Natur

Hilft CBD bei Angstzuständen?

CBD liegt im Trend! Immer mehr Menschen interessieren sich für die medizinische Wirkung von Cannabidiol, vor allem der Effekt auf Psyche und Wohlbefinden steht im Fokus. Aber was kann CBD wirklich und welche Produkte gibt es auf dem Markt? 

CBD wird im Internet als Wirkstoff gegen eine Vielzahl von Gesundheitsproblemen angepriesen. Besonders oft wird über die Auswirkungen des Pflanzenstoffs auf die Psyche gesprochen. Dabei geht es nicht etwa um einen berauschenden Effekt, im Gegenteil: CBD hat nicht dieselbe Wirkung wie andere Cannabinoide und ist deshalb auch in Deutschland legal.

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Vielmehr geht es darum, ob der Stoff möglicherweise eine beruhigende, schlaffördernde oder antidepressive Wirkung hat. Auch über den Einsatz von CBD bei Nervosität oder Angststörungen existieren verschiedene Berichte. Wie vertrauenswürdig solche Quellen sind, ist aber für den Laien oft kaum abzuschätzen.

Hilft CBD gegen Angstzustände? 

Frau Angstzustände

Diese Frage nach der Wirksamkeit von CBD ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn wie bei vielen Pflanzenstoffen mangelt es auch bei Cannabidiol an den notwendigen Studien. Da der Stoff nicht patentierbar ist, haben große Pharmaunternehmen kein Interesse daran, die Forschung zu finanzieren. Auch wenn eine Wirkung von CBD gegen Angstzustände nicht als vollständig erwiesen gilt, gibt es dazu einige vielversprechende Untersuchungen. Zu diesem Schluss kommt zumindest eine Auswertung* der medizinischen Literatur aus dem Jahr 2015, die in der Fachzeitschrift Neurotherapeutics erschien. Demnach deuten die vorhandenen Anhaltspunkte unter anderem auf eine positive Auswirkung auf Angststörungen, Panikattacken oder posttraumatische Belastungsstörungen hin. Die Autoren weisen zwar auf ein Fehlen von Langzeituntersuchungen hin. Insgesamt bewerten sie das Potential von CBD aber positiv. Auch andere Autoren kommen zu einem ähnlichen Ergebnis, so dass sich mittlerweile auch Ärzte für die Möglichkeit einer Behandlung mit CBD interessieren. Zusätzliche klinische Studien in den nächsten Jahren könnten weitere Erkenntnisse bringen. 

Anwendungsformen von CBD 

CBD Anwendungsformen

Es gibt eine Reihe von verschiedenen Anwendungsformen für CBD. Beliebt sind unter anderem CBD-Kapseln zur Nahrungsergänzung oder CBD-Cremes. Häufig wird CBD auch in Form von Tropfen verkauft, die eine besonders flexible Dosierung erlauben. Neuerdings sind aber auch sogenannte E-Liquids mit CBD im Handel erhältlich. Dabei handelt es sich um Flüssigkeiten, die zur Verdampfung in Vaporizern oder E-Zigaretten gedacht sind. Sie enthalten ein hochgereinigtes CBD-Isolat, das erhitzt und dann inhaliert werden kann. Für Nutzer von E-Zigaretten sind solche Liquids sicherlich eine unkomplizierte Alternative zu den herkömmlichen Produkten.

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Wo können CBD Liquids gekauft werden? 

CBD Liquids können vor allem bei Händlern erworben werden, die sich auf CBD-Produkte spezialisiert haben. Bei Tabakhändlern sind CBD Liquids hingegen bislang nur selten zu finden. Das dürfte wohl unter anderem daran liegen, dass oft Verwirrung bezüglich der Rechtslage von CBD Liquids herrscht. Trotzdem ist beim CBD Liquid kaufen Deutschland nicht außen vor, denn viele Webshops haben diese Produkte im Angebot. E-Liquids mit CBD sind in verschiedenen Geschmacksrichtungen und Stärken erhältlich und können so an die Vorlieben der Nutzer angepasst werden. In der Regel werden sie in kleinen Fläschchen zur Selbstbefüllung abgegeben, es sind aber auch Patronen für spezielle Vape-Pens erhältlich. Beim Kauf von CBD-Liquids ist es besonders wichtig, auf die Qualität und Reinheit des Produktes zu achten.  

Ob Liquids, Kapseln, Tropfen oder Creme – bei der Einnahme bzw. Anwendung von CBD gibt es verschiedene Optionen. Um sicherzugehen, dass Sie die passende Anwendungsform und Dosierung für sich finden, empfiehlt es sich, den Rat Ihres Arztes, Heilpraktikers oder CBD-Händlers einzuholen. 

*Studie: Blessing, E.M., Steenkamp, M.M., Manzanares, J. et al. Cannabidiol as a Potential Treatment for Anxiety Disorders. Neurotherapeutics 12, 825–836 (2015). https://doi.org/10.1007/s13311-015-0387-1

Quellen: Cibdol, Bilder: Depositphotos/wrangler, AndrewLozovyi, MysteryShot, Text: red