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Stimmungstief
Naturheilmittel

Aktiv raus aus dem Stimmungstief mit Johanniskraut

Manchmal möchte man sich einfach nur verkriechen, vor den Sorgen des Alltags verstecken. Die täglichen Belastungen, der Dauerstress im Job und in der Familie – all das zehrt enorm an den Kräften. Aber wie kommt man aus solch einem Stimmungstief wieder heraus? Tipps.

Typische Symptome eines Stimmungstiefs sind Antriebs- und Energielosigkeit, Lustlosigkeit, kein Interesse an Dingen, die sonst Freude gemacht haben oder seelische Erschöpfung. Doch häufig nimmt man diese Beschwerden gar nicht bewusst wahr. Vielmehr treten körperliche Begleitsymptome wie Schlafstörungen oder innere Unruhe in den Vordergrund. 

„Nichtstun“ hilft nicht!

Gerade die oft angepriesene Auszeit kann sich bei einem seelischen Tief alles andere als positiv auf den Gemütszustand auswirken: Durch dieses „Nichtstun“ oder ausgiebige Ruhe kann eine depressive Verstimmung sogar oft noch verstärkt werden, denn man grübelt weiter vor sich hin und kann so erst recht nicht abschalten.

Daher ist es wichtig aktiv zu werden und dabei sich viel zu bewegen, Tageslicht tanken oder auch Dinge mit Freunden zu unternehmen. Prof. Trenckmann, ärztlicher Direktor der LWL-Klinik Hemer: „Um aus dem Tief wieder herauszukommen, ist es wichtig, aktiv zu werden, seine Kraftreserven wieder aufzufüllen und so neuen Elan und Lebensfreude zu gewinnen!“

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Das Wunderkraut-Johanniskraut

Unterstützend kann auch hoch dosierter Johanniskraut-Extrakt helfen, um aktiv aus dem Tief herauszukommen. Denn durch seine ausgleichende und zugleich stimmungsaufhellende Wirkung sorgt er bei regelmäßiger Einnahme dafür, dass Elan und Lebensfreude zurückkehren und neue Kraft für den Alltag geschöpft wird. Die Betroffenen werden so gelassener und können wieder besser schlafen.

Johanniskraut

Johanniskraut hilft aktiv aus einem tief wieder herauszukommen © iStockphoto/ Thinkstock

Gerade aber auch die Wirkung des Tageslichtes darf nicht unterschätzt werden. Aktiv Sonne tanken ist in Maßen sogar richtig gesund. Abgesehen vom psychologischen Aspekt, bei dem die Sonne sich positiv auf unsere Stimmung auswirkt, wird zudem durch die Sonnenstrahlen auch die Bildung von Vitamin D begünstigt.

Viele Verwender von Johanniskraut schrecken gerade im Sommer vor der Einnahme zurück, da sie befürchten, eine Lichtempfindlichkeit zu entwickeln. Eine Studie belegt jedoch nun, dass die bei der antidepressiven Behandlung eingesetzten Tagesdosen von 900 mg Johanniskraut in aller Regel zu gering sind, um eine Photosensitivität auszulösen. Nach 14-tätiger Einnahmedauer war bei den Probanden praktisch kein Unterschied der Sonnenbrandgrenze festzustellen. Johanniskrautpräparate sind also auch in den Sommermonaten eine sichere Alternative, um Ausgeglichenheit, innere Kraft und Lebensfreude auf Dauer zurückgewinnen.

Quelle: medicalpress / Text: Christina Jung