1. Home
  2.  › Körper & Geist
  3.  › Yoga
Yoga und Trailrunning
Drei effektive Übungsbeispiele

Yoga Trailrunning Übungsbeispiele wunderbar für Faszien und Stretching

Yoga und Trailrunning sind eine perfekte Kombination, denn bei intensiven Lauftrainings wird der Bewegungsapparat des Körpers stark belastet. Das kann zur Verklebung von Faszien und schlussendlich zu unangenehmen Schmerzen führen. Yoga bietet neben Stretching & Co. in diesem Fall ein wunderbares Ausgleichsprogramm. Die Übungen kräftigen und dehnen Ihren gesamten Körper und zeigen Ihnen auf, an welchen Stellen Ihr Körper vielleicht noch Schwächen hat. Mit Hilfe von Yoga können Sie bewusst beginnen an diesen Schwächen zu arbeiten.

3 effektive Übungen für Trailrunner

Im Folgenden zeigen wir Ihnen 3 effektive Übungen, mit denen Sie Ihr Lauftraining perfekt ergänzen können. Wenn Sie nach diesen Übungen schon ein wenig im Training sind, finden Sie bei SportScheck weitere tolle Beispiele für effektive Yoga-Übungen für Läufer.

Anzeige

Übung 1: Savasana – den eigenen Körper bewusst wahrnehmen

Savasana

Um alle Zeichen des eigenen Körpers gut deuten und anschließend darauf reagieren zu können, benötigen Sie zunächst eine bewusste Wahrnehmung für Ihren Körper. Um dies zu üben, bietet sich Savasana an: Legen Sie sich dafür auf eine Yoga-Matte auf den Rücken. Ihre Arme und Beine zeigen dabei nach außen. Ziehen Sie nun die Schultern sowie die Schulterblätter leicht nach unten.

Bei dieser Übung sollten Sie am besten die Augen schließen und sich vollkommen entspannen. Achten Sie zudem auf eine korrekte Bauchatmung, bei welcher Sie tief einatmen und langsam wieder ausatmen. Auf diese Weise kann der Körper Stress abbauen und Glückshormone ausschütten.

Anzeige

Vrksasana

Übung 2: Vrksasana – für mehr Gleichgewicht

Vrksasana, auch die „Baumposition“ genannt, erfordert von Ihrem Körper Kraft und Flexibilität und schult zudem das Gleichgewicht, welches Sie für das Lauftraining zwingend benötigen. Stellen Sie sich für Diese Übung auf ein Bein und winkeln Sie das andere Bein an, sodass die Fußinnenfläche Ihres angewinkelten Beins zum Oberschenkel zeigt. Strecken Sie Ihre Arme in die Höhe und führen Sie die Handinnenflächen über den Kopf zusammen. Mit dieser Yoga-Pose kräftigen Sie nicht nur Knöchel, Waden, Oberschenkel und Wirbelsäule, sondern Sie dehnen damit gleichzeitig Ihren Oberkörper. Schultern und Brust beispielsweise werden bei dieser Übung besonders gedehnt.
 

Übung 3: Adho Mukha Svanasana – verkürzten Muskeln entgegenwirken

Adho Mukha Svanasana

Bei dieser Übung, die auch als „herabschauender Hund“ bezeichnet wird, beginnen Sie auf allen Vieren. Stellen Sie dabei Ihre Knie hüftbreit und Ihre Hände schulterbreit auseinander. Ihre Hüfte befindet sich dabei über den Knien und Ihre Schultern befinden Sich über den Handgelenken. Nun bewegen Sie Ihre Hände vor in Richtung der Schultern und rollen über die Zehen auf die Füße, sodass die Hüfte angehoben wird. Strecken Sie nun Ihre Arme und Beine so gut Sie können, während Ihre Fersen in Richtung des Bodens ziehen. Der Rücken sollte dabei stets gerade und der Nacken entspannt sein. Halten Sie diese Position einige Sekunden, bevor Sie sich wieder entspannen und die Übung anschließend erneut durchführen.

Bei dieser Pose erkennen Sie sofort, welche Muskeln bei Ihnen gegebenenfalls verkürzt sind und öfter gedehnt werden sollten. Gleichzeitig verbessern Sie mit dieser Übung den Blutfluss, was die Regeneration des gesamten Körpers nach einem anstrengenden Lauftraining beschleunigt.

Anzeige

Fazit: als Trailrunner von Yoga profitieren

Die Übungen zeigen, dass Yoga und Laufsport wunderbar Hand in Hand funktionieren. Dabei können Sie Yoga als Ergänzung zum Laufen sowohl vor dem Training zum Aufwärmen als auch nach dem Training zur Dehnung nutzen. Das hat für Ihren Körper nicht nur den Vorteil der Kräftigung, sondern kann auch dabei helfen, unangenehmen Muskelkater nach anstrengenden Laufeinheiten zu vermeiden. Sowohl Laufen als auch Yoga haben viele Gemeinsamkeiten und doch sind beide Sportarten so unterschiedlich, dass die eine von der anderen wunderbar profitieren kann.

Quellen: Bilder: Depositphotos/AllaSerebrina, nenetus, fizkes, Text: red