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Schon die alten Ägypter liebten es, sich zu pflegen und schminken
Schönheitspflege und Make-up

Biokosmetik, Naturkosmetik, vegane Kosmetik - der Wandel der Kosmetik-Welt

Schönheitspflege und Make-up haben eine lange Geschichte hinter sich. Schon die alten Ägypter liebten es, sich zu pflegen, zu schminken und sich mit Düften zu beträufeln, wobei die verwendeten Produkte damals ausschließlich aus natürlichen Bestandteilen hergestellt wurden. Männer und Frauen verschönerten sich gleichermaßen – in der Regel galt das jedoch nur für die hohen Kasten.

Aus Unwissenheit kamen auch Stoffe zum Einsatz, von denen man heute weiß, dass sie giftig sind: etwa Zinnoberrot, das zum Färben verwendet wurde. Es ist damit gewissermaßen vergleichbar mit dem Bleiweiß, das ab dem 16. Jahrhundert dazu diente, das Gesicht zu bleichen. Zu häufig angewendet, trat irgendwann eine dauerhafte Blässe ein – nämlich wenn die Anwenderin daran starb. Das einfache Volk konnte also im Grunde genommen froh sein, für solche Sperenzchen kein Geld zu haben!

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Kosmetik bei den Griechen und Römern 

Das Wort Kosmetik leitet sich vom griechischen „kosméo“ ab, was so viel wie „schmücken“ oder „ordnen“ heißt. Die Griechen liebten kosmetische Anwendungen, die jedoch hauptsächlich aus Bädern und Massagen bestanden. Zum griechischen Kult des gesunden und schönen Körpers passte eine unnatürliche Veränderung einfach nicht. Die Römer übernahmen später einige der griechischen Vorlieben, legten allerdings besonders großen Wert auf einen angenehmen Duft und kreierten den Begriff „Parfum“, zusammengesetzt aus dem Wort „per“ für „durch“ und „fumum“ für „Dampf“. Nein, es waren also nicht, wie oft vermutet, die Franzosen, die dieses Wort erfunden haben, auch wenn sie weltweit für ihre Düfte bekannt sind.

Das Christentum brachte den Schmuddel nach Europa 

Wer sich schon zu Lebzeiten aufs Jenseits konzentriert, der misst seinem Körper und dessen Pflege meist nicht sehr viel Bedeutung zu – ganz im Gegenteil: Körperpflege und -verschönerung galten auf einmal sogar als sündig und oberflächlich. Mit der Liebe zum Körper war es also erst einmal vorbei, als die vielen Götter der Antike den Himmel räumen mussten.

Die Sauberkeit der Umgebung und des Körpers waren den Menschen im Mittelalter aber trotzdem wichtiger, als man heute gemeinhin annimmt. Der Schmutz auf den Straßen der Städte wurde als großes Problem betrachtet und schmutzige Menschen waren nicht hoch angesehen. Wieder war es lediglich die höchste Kaste, der Adel, der reichlich von kosmetischen Maßnahmen Gebrauch machte. Nicht nur das erwähnte Bleiweiß, auch viele Cremes, Puder und Düfte kamen zum Einsatz und waberten durch die Flure der zugigen Burgen und Schlösser.

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Die industrielle Revolution: Endlich Seife für alle 

Erst mit der industriellen Revolution gab es endlich „Kosmetik“ für alle. In den meisten Haushalten war jetzt Seife vorhanden und auch das Deodorant erlebte einen Durchbruch. Vor rund 100 Jahren wurde es dann in allen Bevölkerungsschichten Mode, sich zu schminken, zu zupfen, zu färben und sich zu verschönern. Die dekorative Kosmetik hielt Einzug und wurde zu einem Massentrend. Selbst die brave Hausfrau machte sich jetzt für den Ehemann schön, bevor der von der Arbeit nach Hause kam, auch wenn sie vielleicht nicht den extremen Trends dabei folgte. Helle Puppengesichter, extreme Lidstriche, abrasierte Augenbrauen, bunter Lidschatten – jedes Jahrzehnt hatte schließlich seinen eigenen Trend, sodass man es heutzutage problemlos am Make-up erkennen kann.

Tierversuche, Allergene & Co 

Massenproduktion der Kosmetik

Leider brachte die Massenproduktion der Kosmetik auch massenhafte Probleme mit sich. So waren Tierversuche lange an der Tagesordnung und sind es in vielen Ländern auch heute noch. Kauft man also Kosmetik, deren Bestandteile aus einem dieser Länder kommen, hat man dennoch Tierleid im Tiegel. Und auch sonst ist beim Thema Schönheit nicht alles Gold, was glitzert und schimmert. Jahrelang mischten (und mischen) die Firmen bedenkliche Inhaltsstoffe in ihre Produkte – von Mikroplastik über Paraffine bis hin zu potenziellen Allergenen, von Aluminiumsalz über Tenside bis hin zu hormonell wirkenden Bestandteilen. Je ausgefeilter die Möglichkeiten in den Laboren wurden, umso künstlicher waren die entstandenen Produkte.

Lange hielten die Körper der (zumeist) Frauen dem stand, doch nach und nach entstand ein neues Bewusstsein, das sich ungefähr um die Jahrtausendwende immer mehr verbreitete. Irgendwann war einfach alles zu viel – zu viel Gift, zu viele Allergien, zu viel Schaden für die Umwelt. Schließlich fand eine Rückbesinnung statt, die zu einem ganz neuen Kosmetiktrend geführt hat, der auch heute noch vorherrscht: biologische und immer öfter auch vegane Kosmetik. In vielerlei Hinsicht übertrifft biologische Kosmetik die künstlichen Produkte sogar, denn wer die Kraft der Natur zu nutzen weiß, der kann erstaunliche Ergebnisse erzielen.

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Kosmetik, verträglich für alle

Gesichtspflege

Warum ein künstlich erzeugtes Produkt aus Erdöl kaufen, wenn die Natur ebenso wirksame Bestandteile bereithält, die genauso gut wirken und dabei auch noch sehr gut verträglich sind? Warum Kosmetik um die halbe Welt fliegen lassen, wo doch der Klimawandel uns alle bedroht und es perfekte Alternativen in der Nähe gibt?

Ein Beispiel ist die bioemsan Biosmetik von Multikraft, einem Familienunternehmen aus Österreich, das von seiner Liebe zur Natur angetrieben wird. Dank der EM (Effektiven Mikroorganismen) haben die Produkte neben einer pflegenden auch eine regenerierende Wirkung. Die Zellen der Haut können sich erneuern, die natürliche Schönheit kommt zur Geltung.

Es dauert eine Weile, sich in diesem Bereich umzustellen, denn der Körper muss sich erst einmal von den künstlichen Inhaltsstoffen erholen. Doch nach einiger Zeit wird sich die eigene Haut sowie die Umwelt dafür bedanken.

Quellen: Bilder: Depositphotos/dimabl, Serglllin, AllaSerebrina, Text: red