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Bericht-aus-der-Zukunft
Grüner Wandel

Wie der grüne Wandel funktioniert

Der Geist ist willig, doch das Fleisch meist schwach. So tingelt die Vegetarierin per Flugzeug um die halbe Welt und der Radfahrer fährt im Winter leidenschaftlich gern Ski. Doch müssen wir uns überhaupt in Bescheidenheit üben, um den ökologischen Herausforderungen der Zukunft zu begegnen?

So sind wir alle: ehrlich bemüht, aber inkonsequent. Teilzeitaktivismus reicht nicht aus, um die "Große Transformation", den grünen Wandel, auf den Weg zu bringen. Dass dieser dennoch bereits begonnen hat und wie der massenkompatible Weg einer ressourcen-extensiven, postfossilen Welt von Morgen machbar ist, zeigt das von der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebene Buch "Bericht aus der Zukunft. Wie der grüne Wandel funktioniert“, anhand zahlreicher Best-Practice Beispiele.

Ressourcenknappheit, Klimawandel, Artensterben: Der Handlungsbedarf ist offensichtlich und dennoch zögern wir häufig, unser Verhalten umzustellen. Doch unsere Welt ist bereits dabei, sich zu verändern: Menschen produzieren ihre Lebensmittel wieder zunehmend selbst, die fossilen Energieträger befinden sich auf dem Rückzug, weltweit boomen die Umwelttechnologien.

Anhand der großen Handlungsfelder Energie, Mobilität, Städte und Wirtschaft, erläutert der freie Journalist Marcus Franken , dass der grüne Wandel unsere Lebensqualität nachhaltig verbessern wird. Das Gasometer in Berlin, die Null-Emissions-Siedlung zero:e Park in Hannover, die besonders energieeffiziente Demonstrationsfabrik an der TU-Darmstadt – oder auch die demokratische Energieversorgung in Neustadt im Vogtland: große und kleine, staatliche und private, wissenschaftliche und unternehmerische Projekte machen vor, wie es geht und beweisen: Die Transformation funktioniert – gesellschaftlich, technisch und ökonomisch.

Quelle: Oekom Verlag München / Text: Christina Jung, Bild: Lena_Zajchikova thinkstock