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Die Vorauswahl hat schon begonnen. © Shifteye for ADFT
Die Designer von Morgen

Afrikanische Designer kreieren die Zukunft

Mode aus Afrika? Wohl nur ausgewiesene Fashionexperten können hier auf mehr als die traditionellen Trachten verweisen. Doch es tut sich einiges wie der jetzt von Cotton made in Africa und dem Kreativunit  FA254 gelaunchte Desingcontest ‚African Designers for Tomorrow’ beweist.

Hand aufs Herz, für die meisten von uns ist die zeitgenössische afrikanische Mode- und Designszene nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln. Und das ist kein Wunder, findet sie doch in den gängigen Fashion- und Lifestyle-Gazetten schlichtweg nicht statt. Um dies grundlegend zu ändern und die kreativsten Talente des Kontinents auch hierzulande bekannter zu machen haben Cotton made in Africa, das kenianische Inter Region Economic Network und dem vom ehemaligen kenianischen Topmodel Waridi Schrobsdorff gegründeten Kreativbüro FA254 jetzt den ‚African Designers for Tomorrow’-Fashioncontest ausgerufen. Bis zum 20. August hatten junge Modemacher Zeit ihre Portfolios einzureichen. Die zehn Besten werden in den Kategorien Bekleidung, Accessoires und Heimtextilien ausgewählt.

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Das Interesse ist da und die afrikanischen Modemacher präsentieren sich in bestem Licht © Shifteye for ADFT

Das Interesse ist groß und die afrikanischen Modemacher präsentieren sich in bestem Licht © Shifteye for ADFT

Eine Internationale Jury entscheidet

Von Oktober bis Dezember werden die Nominierten dann umfassend in Workshops geschult und im Januar 2015 wählt eine internationale Jury unter Vorsitz von Christiane Arp, Chefredakteurin der Vogue Deutschland, schließlich das beste Design je Kategorie aus. Tina Stridde, Geschäftsführerin der Cotton made in Africa Initiative in Hamburg freut sich besonders darüber, dass bei den Entwürfen ausschließlich nachhaltig produzierte Baumwolle afrikanischer Bauern benutzt wird „Zum ersten Mal wird eine direkte Verbindung zwischen unseren Cotton made in Africa-Bauern, die den nachhaltigen Rohstoff für die Designs produzieren, den afrikanischen Designern und der internationalen Fashion-Szene hergestellt.“ Ein wirklich spannendes Projekt. Wie es weiter geht könnt ihr auf der hauseigenen FA254-Site verfolgen.

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Mehr Informationen finden Sie auf www.254.com

Quelle: Cotton made in Africa
Text: Andreas Grüter