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Sozial ist wichtiger als umweltfreundlich

Nach einer Studie des Instituts Mediamarktanalyse und des Ipsos-Instituts, ist es Frauen weitaus wichtiger ob ein Produkt unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wurde, als dass es umweltfreundlich produziert wurde.

Die Zahl der Einkäuferinnen die sich gezielt an Schlagworten wie «Bio» oder «Öko» orientieren, ist von 2002 auf 2012 um 10 % gesunken. 71 % der Befragten weigern sich Produkte zu kaufen, die unter fragwürdigen Bedingungen, wie Kinderarbeit, Ausbeutung usw., hergestellt wurden. 58 % der Frauen gaben sogar an, bei der Auswahl einer Marke das soziale Engagement der Hersteller zu beleuchten und so zu entscheiden. Das Bestreben, ungeachtet der Umstände möglichst billig einzukaufen, scheint langsam von einem sozialeren Verständnis von Konsum abgelöst zu werden.

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Erst wenn Verbraucher faire Arbeitsbedingungen fordern wird sich auch bei den Herstellern etwas zum besseren Verändern. Sozialer Konsum ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.

Text: Lena Schmitt