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Der fertige Rindenstoff © BarkCloth
Stoff aus Baumrinde

Bark Cloth - umweltbewusste Kleider aus Rindentuch vom Feigenbaum

In jeder Hinsicht nachhaltig zeigt sich ein Produkt aus Uganda, das als immaterielles Kulturerbe der UNESCO kürzlich in Köln auf der Sonderschau LivingInteriors im Rahmen der Möbelmesse imm cologne seinen großen Auftritt hatte.

Das Rindentuch – Bark Cloth – gilt als Ur-Werkstoff mit Jahrtausende alter Geschichte: Die vom ostafrikanischen Feigenbaum geerntete Rinde wird in Handarbeit zu Tuch verarbeitet und bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Handwerk und Industrie, als Wand- und Deckenbekleidung, für Teppiche, als Akustiklösung, im Möbel- und Innenausbau ebenso wie für Leuchten und andere designorientierte Produkte.

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Die Ernte geht leichter von der Hand, als man denkt. Das Beste ist, dass die Rinde wieder nachwächst ©Bark Cloth

Die Ernte geht leichter von der Hand, als man denkt. Das Beste ist, dass die Rinde wieder nachwächst ©Bark Cloth

Dabei scheint das Rindentuch fast zu gut, um wahr zu sein. Denn tatsächlich muss dafür kein Baum sein Leben lassen, die Rinde wächst sehr schnell nach – und kann entsprechend jährlich geerntet werde. Das Material ist zu hundert Prozent ökologisch hergestellt und entsprechend recyclierbar, und bietet obendrein ein gesichertes Einkommen für die Menschen in Uganda, die mit der Herstellung in spezieller Methodik geübt sind. Diesen handwerklichen Herstellungsprozess hat die UNESCO 2005 zum Weltkulturerbe erklärt.

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Das deutsch-ugandische Joint Vernture Bark Cloth vertreibt das für ganz neue Einsatzmöglichkeiten wiederentdeckte Tuch, das 2012 auch für den Bundespreis Eco Design nominiert war.

Mehr Informationen finden Sie auf barktex.com

Quelle: 
Text: mara