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Nachhaltig leben ohne Tierqual

Immer mehr Menschen wollen nachhaltig leben und wünschen sich Produkte von Tieren ohne Tierqual. Nordrhein-Westfalen startet dazu 100 Kantinen-Programm mit regionaler Küche.

Die Liste der Tierqual ist lang

Bilder von Tierqual und Massentierhaltung schockieren immer wieder und schlagen auf den Magen. Egal ob blutige Kuheuter, qualvoll sterbende Schweine oder verseuchte Hühner – die Liste der Tierqual ist lang und ruft nach einer Eco Veränderung in der Tierzucht. Immer mehr Menschen wollen daher nachhaltig leben und der Umwelt und den Tieren Gutes tun.
Gewünscht wird eine artgerechte Tierhaltung auf der Basis Tierleidfrei und ohne Tierqual. Aber auch der Kauf regionaler Produkte aus heimischen Betrieben rückt immer mehr in den Vordergrund. Produkten aus der Heimat wird mehr vertraut als Importware. Dazu startet die Landesregierung Nordrhein-Westfalen ein Aktionsprogramm unter dem Motto: „Mehr NRW im Topf“. Gesucht werden 100 Kantinen, die mehr regionale Lebensmittel sowie Produkte aus artgerechter Tierhaltung ohne Tierqual nutzen.

Kühe vom Biobauernhof haben ein nachhaltig besseres Leben als ihre Leidgenossen in der Massentierhaltung.

 

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Regionale Netze für Eco Kantinen

„Wir wollen zuerst Pioniere finden, von ihren Erfahrungen lernen und mit ihren Praxisbeispielen andere Kantinen motivieren, am neuen Programm teilzunehmen“, sagte Verbraucherschutz- und Landwirtschaftsminister Johannes Remmel. „Die Bewirtschaftung von Kantinen ist kein einfaches Feld. Deshalb orientieren wir uns an der Praxis und versuchen regionale Netzwerke herzustellen aus Lieferanten und Abnehmern.“

Besser regional nachhaltig leben

Warum regionale Eco Produkte so wertvoll sind, liegt auf der Hand:

-        kurze Transportwege

-        mehr Frische und dadurch bessere Qualität

-        klimafreundliche Lagerung ohne CO2 schluckende Kühlhäuser

-        Unterstützung heimischer Betriebe

-        Kontrollmöglichkeit und Herkunftsnachweis

„Verbraucherinnen und Verbraucher sehen im Kauf regionaler und artgerechter Produkte einen Mehrwert. Wir unterstützen zugleich die heimische Landwirtschaft und geben Anreize für eine artgerechte Tierhaltung“, sagte Remmel. 
Sollte das Programm ein Erfolg werden, ist die Zertifizierung der Eco Kantinen geplant. Darüber hinaus sollen alle Kantinen und Produzenten über einen „Marktplatz“ miteinander vernetzt werden, um Kontakte zu knüpfen.

Textquelle: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Bildquelle: Flickr CC BY 2.0Felix5413, Autor: red