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Das Geschäft mit der Baumwolle ist oft schmutzig
Saubere Textilien

Möbelhersteller setzt auf nachhaltige Baumwolle

Baumwolle ist ein wichtiger Rohstoff in der Textil- und Möbelindustrie. Oft steckt hinter dem Material jedoch ein schmutziges Geschäft, bei dem die Natur und die Bauern den Kürzeren ziehen. Ein Möbelunternehmen bezieht seine Baumwolle jetzt zu 100% aus nachhaltigen Quellen.

Baumwolle findet in vielen Produkten, die man in großen Möbelhäusern findet, Verwendung. Der konventionelle Anbau von Baumwolle verschlingt jedoch große Mengen an Wasser und schließt den Einsatz von Chemikalien und Pestiziden ein. Dadurch steigen die Kosten für den Rohstoff, die Baumwollbauern können nur noch mit viel Arbeit genug zum Leben verdienen.

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Vorbild für andere Unternehmen

Möbelhersteller setzt auf nachhaltige Baumwolle

Ikea ist jetzt als erstes großes Einzelhandelsunternehmen auf Baumwolle aus nachhaltigen Quellen umgestiegen.

Ikea ist jetzt als erstes großes Einzelhandelsunternehmen auf Baumwolle aus nachhaltigen Quellen umgestiegen. Von Sofas bis Handtüchern wird die für die Produkte des schwedischen Möbelhauses verwendete Baumwolle zukünftig zu 100% nachhaltig sein. Diese Entscheidung ist ein wichtiger Schritt hin zur Veränderung der gesamten Baumwollindustrie, stellt jedoch auch eine große Herausforderung für das Unternehmen dar. Immerhin sollen die 100 Prozent beibehalten und neue Wege gefunden werden, um Produzenten für den nachhaltigen Anbau zu gewinnen.  

Schon im Jahre 2010 hatte Ikea gemeinsam mit dem WWF und anderen Organisationen die Better Cotton Initiative ins Leben gerufen, die sich für den ressourcenschonenden Anbau von Baumwolle einsetzt. Durch sein Engagement kann der Möbelhersteller anderen Unternehmen als Vorbild dienen und zeigen, dass nachhaltig produzierte Baumwolle nicht nur für Mensch und Umwelt von Vorteil, sondern außerdem erschwinglich ist.

Quelle: Ikea; Bild: Ikea, thinkstock- PeteMuller; Autor: kle