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Millionen von Bienen sterben wegen Pestizide © heibaihui/ iStock/ Thinkstock

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Erste Studie zum Bienensterben möglich

Weltweit sterben Milliarden von Bienen. Der Grund dafür sind Pestizide, doch welche genau, ist nicht bekannt. Nun könnte die erste wissenschaftliche Studie klare Ergebnisse liefern.

In Europa gibt es jetzt schon viel zu wenige Bienen, um die Nutzpflanzen zu bestäuben und in den letzten Jahren haben Imker in Deutschland, Österreich und der Schweiz große Teile ihres Bienenbestands verloren. Dies ist eine Umweltkatastrophe, die uns alle bedroht. Denn ohne Bestäubung durch Bienen werden die meisten Pflanzen und unsere Lebensmittel verschwinden.

Wissenschaftler schlagen nun Alarm — sie warnen vor Pestiziden, die unsere Bienen vergiften. Doch Fakt ist, eine wissenschaftliche Studie dazu gibt es noch nicht. An genau diesem Punkt setzen große Pestizidfirmen wie Bayer an. Mit Schrott-Wissenschaft, die von Unternehmen finanziert wird, stellen sie die Beweise in Frage und geben Politikern somit einen Vorwand für Verzögerungen. Wissenschaftliche Studien sind teuer. Möglicherweise hat Avaaz weltweit das einzige auf Crowdsourcing beruhende Finanzierungsmodell, über das genug Spenden gesammelt werden können, um mit Hilfe von Bürgern die erste groß angelegte und absolut unabhängige Studie zu den Ursachen des Bienensterbens zu finanzieren. Eine Studie, die die Schrott-Wissenschaft der großen Pharma-Firmen entschieden in Frage stellt ist dringend notwendig.

Wenn auch Sie für Bienen spenden möchten, klicken Sie bitte hier.

Quelle: Avaaz / Text: Christina Jung