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©Niederösterreichische Landesausstellung 2013

Die Geschichte des Brotes

Wir Deutschen lieben Brot. Als „Brotweltmeister“ kommen bei jedem Deutschen jährlich rund 83 Kg der Backware auf den Tisch, aber wann genau entstand unsere Brotleidenschaft? Diese Frage und viele andere zum Grundnahrungsmittel Brot werden auf der Niederösterreichischen Landesausstellung 2013 beantwortet.

Wer ein Stück Brot in Händen hält, ist sich selten der jahrtausendealten Geschichte dieses Grundnahrungsmittels bewusst. Vor rund 8.000 Jahren verbreitete sich vom Nahen Osten das Wissen um Anbau, Ernte und Verarbeitung von Getreide in Europa. Dieses Wissen bedeutete eine Revolution in der Ernährung der Spezies Mensch. Die Nomaden wurden sesshaft. Sie konnten erstmals das Angebot der Natur selbst vermehren und waren nicht mehr davon abhängig, was ihnen der Augenblick bot. Das Urgeschichtemuseum Niederösterreich Asparn an der Zaya beleuchtet diese spannende Zeitreise von der Urgeschichte bis in die Gegenwart und zeigt dabei auf, dass selbst bei der heutigen Inszenierung von Lebensmitteln Instinkte der einstigen Jäger und Sammler angesprochen werden.

Auf dem Freigelände des Museums bieten originalgetreu rekonstruierte urgeschichtliche Gebäude Einblicke in vergangene Lebenswelten. Bei der Nachstellung von urgeschichtlichem Handwerk, etwa mit Reibplatten zum Mahlen von Getreide und Lehmkuppelöfen zum Backen von Fladenbrot, dürfen die Besucher mitmachen. Auch die Region um Asparn a. d. Zaya ist eine Entdeckungsreise wert, egal ob zu Fuß, mit dem Rad, oder ganz urig mit der Weinviertler Draisine. Die Niederösterreichischen Landesausstellung mit dem Titel „Brot & Wein“ findet vom 27. April bis 3. November 2013 in der Marktgemeinde Asparn an der Zaya und in der Stadtgemeinde Poysdorf statt.

Quellen: Pressrelations, Niederösterreichische Landesausstellung 2013 / Text: Marie A. Wagner

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