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Bürger wollen mehr Mitsprache bei der Energiewende

Denn nur wenn Bürger die künftige Struktur der heimischen Stromversorgung vor Ort aktiv mitgestalten, lassen sich komplexe Planungsverfahren überhaupt noch im breiten gesellschaftlichen Konsens erfolgreich realisieren. Diese Ansicht vertrat Prof. Dr. Peter Kruse in seinem heutigen Impulsvortrag zur „Energiewende von unten” auf der 12. Jahreskonferenz des Rats für Nachhaltige Entwicklung im Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Dabei stützt sich der Gründer und Geschäftsführer der Unternehmensberatung nextpractice GmbH in Bremen auf eine aktuelle Studie, die sich auf eine umfangreiche Befragung von 200 Endverbrauchern. Die Energiewende kann nur von der Basis her gelingen. Eine stärker von den Wurzeln des genossenschaftlichen Modells ausgehende Ressourcensteuerung kann aus passiven Leidtragenden stetig steigender Strompreise aktive Mitgestalter der ökologischen Modernisierung machen”, betonte Prof. Peter Kruse auf der Veranstaltung des Rates, der im April 2001 von der Bunderegierung berufen wurde, um Beiträge zur Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln sowie konkrete Handlungsfelder und Projekte zu benennen.

Quelle: nextpractice

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