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Die Wälder werden geschützt und die Tiere haben ein entspannteres Leben © Dgwildlife (iStock / thinkstock)

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Naturnahe Wildnisgebiete in Deutschland

Die Bundesregierung will, dass bis zu zehn Prozent unserer Wälder Wildgebiete sind. Nordrhein-Westfalen setzt sich mit großem Engagement für dieses Ziel ein.

„Wildnisgebiete sind die Urwälder von morgen. Sie sind Garanten für die biologische Vielfalt in unserem Land und Lebensraum für gefährdete Tier- und Pflanzenarten“, erklärte Umweltminister Johannes Remmel bei seinem Besuch im Wildnisentwicklungsgebiet Scharfenberg im Staatswald des Lehr- und Versuchsforstamtes Arnsberger Wald auf der neunten Station seiner Sommertour „WildesNRW“.

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Bei Wildnisgebieten handelt es sich um Laubwälder, die der Natur eine dynamische Entfaltung ermöglichen. Eine forstliche Nutzung  findet nicht statt und die Bäume existieren unberührt  bis zu ihrem natürlichen Zerfall. In diesen Wäldern entwickelt sich eine große Artenvielfalten von Tieren, Pflanzen und Insekten. In Nordrhein-Westfalen bestehen mehr als 101 Gebiete mit einer Fläche von mehr als 8000 Hektar, die als Wildnis bezeichnet werden. NRW fördert diese  Wildnisgebiete unter anderem auch deshalb, weil die Bundesregierung nach Beschlüssen des Europäische Parlaments, das Ziel vorgegeben hat, bis zu zehn Prozent der Waldflächen der natürlichen Entwicklung bereitzustellen. „Wildnisgebiete sind ein entscheidender Schritt zum Schutz und zur Wiederherstellung unseres wertvollen Naturerbes“, sagte Remmel. „Wir sind dabei, die Festplatte unserer Natur unwiederbringlich zu löschen und müssen gegensteuern.“

Quelle: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

Text: red