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Warnhinweis für Einwegflaschen geplant

Um dem grassierenden Chaos im Plastikflaschen-Dschungel endlich Einhalt zu gebieten und die sinkende Mehrwegquote nachhaltig zu verbessern plant das Bundesumweltministerium die Einführung eines Warnhinweises für Einwegflaschen.

PET Flaschen Recycling

Ob Einweg- oder Mehrwegflasche: Recycling ist wichtig © Brand X Pictures / Thinkstock

Ist es eine oder ist es keine? Wenn es um die schnelle Unterscheidung von Ein- und Mehrwegflaschen geht, ist der Verbraucher beim Einkauf oftmals hoffnungslos überfordert. Das könnte sich jedoch bald ändern. Nachdem der Mehrweganteil bei Flaschen von 72 Prozent im Jahr 1997 auf heute 38 Prozent gesunken ist, plant Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) laut Meldungen jetzt eine Hinweispflicht für Einwegflaschen. Die mögliche Neuregelung soll nicht nur Einwegflaschen betreffen sondern auch auf Getränkedosen ausgeweitet werden. Dabei wird der Handel verpflichtet, ‚produktspezifische, deutlich sicht- und lesbare Informationstafeln oder –schilder’ anzubringen. ‚Die Hinweise müssen in Gestalt und Schriftgröße mindestens der produktspezifischen Preisauszeichnung entsprechen’ so der Verordnungsentwurf weiter.  Nach Recherchen des ‚Spiegel’ sind von der Neuregelung rund 125.000 Unternehmen, darunter Tankstellen, Kioske, Supermärkte, Imbisse und Discounter, betroffen. Im Bundesumweltministerium geht man davon aus, dass die vorgeschlagene Änderung mit EU-Recht vereinbar ist und vom Handel mitgetragen wird.

Quelle: love-green.de, Panorama / Bild: Brand X Pictures/ Thinkstock
Text: Andreas Grüter

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