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Pendlerdistanz_fuehrt_zu_CO2

© Aleksandra Glustsenko/ iStock

Pendlerdistanz auf dem Land verursacht viel CO2

Im Durchschnitt müssen Arbeitnehmer aus dem ländlichen Raum täglich zu viele Kilometer mit dem Auto zurücklegen, um den Arbeitsplatz zu erreichen. Dies produziert zu viel CO2.

Im Durchschnitt müssen Arbeitnehmer aus dem ländlichen Raum täglich zu viele Kilometer mit dem Auto zurücklegen, um den Arbeitsplatz zu erreichen. Dies produziert zu viel CO2.

Mehr als 40 Prozent der Beschäftigten auf dem Land pendeln über Kreisgrenzen hinweg zur Arbeit. Dagegen pendelt in den Ballungszentren nur etwa jeder Dritte.

Dabei schnitten im bundesweiten Vergleich die Brandenburger am schlechtesten ab: Hier ist die durchschnittliche Pendeldistanz mit 25 Kilometern am höchsten. Auf Platz zwei und drei der weitesten Wege liegen unter anderem Schleswig-Holstein (22 Kilometer) und Rheinland-Pfalz (20 Kilometer). Beachtet man die Distanzen in Städten, dann zeigt sich, dass beispielsweise die Menschen in Hamburg und Berlin im Schnitt nur 11 Kilometer bis zur Arbeit zurücklegen müssen.

Aufgrund der regionalen Wirtschaft werden sich die Distanzen kaum verändern, jedoch könnte eine gute Verkehrsinfrastruktur dazu beitragen, dass die Menschen auf dem Land mehrfach auf das öffentliche Verkehrsnetz zurückgreifen und dadurch CO2-Emissionen einsparen können. Attraktive ländliche Räume sind ein wesentliches Ziel der Bundesregierung und noch stark ausbaufähig.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Text: Christina Jung

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