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Ist die Energiewende noch zu retten? © PhotographyByMK - Fotolia.com
Belastung für Mittelstand und Privatleute

Große Koalition einigt sich auf EEG-Novelle: Abstimmung im Bundestag folgt

Die Große Koalition hat sich auf die Reform des EEG geeinigt. Die geplante EEG-Novelle würde private Stromerzeuger stark belasten. Der Bundestag hat es nun in der Hand.

Union und SPD konnten sich am 24. Juni 2014 über die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes einigen. Die Einigung trifft besonders Mittelstand und Privatleute, denn künftig soll Ökostrom, der für den Eigenbedarf erzeugt wird, mit der EEG-Umlage belastet werden. Gerade Unternehmen, die aufgrund steigender Energiekosten ihren Strom selbst produzieren, sind erzürnt. 

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Udo Möhrstedt © IBC SOLAR AG

Udo Möhrstedt © IBC SOLAR AG

Das Ende der Energiewende?

Udo Möhrstedt, der Gründer und Vorstandsvorsitzende der IBC SOLAR AG, dem führenden Spezialisten für Photovoltaikanlagen,  erklärt: „Der Beschluss der Regierungskoalition zur EEG-Novelle ist in Wirklichkeit der Ausstieg aus der Energiewende wie wir sie kennen: Solare Selbstversorger werden dadurch für ihren Beitrag zum Klimaschutz bestraft. Kohlekraftwerke hingegen werden bevorzugt.“ Braunkohle für Kohlekraftwerke ist der klimaschädlichste Energieträger, den wir kennen, denn er verursacht große Mengen an CO2. Udo Möhrstedt erklärt weiter: „Ich appelliere deswegen an die Bundestagsabgeordneten und den Bundesrat, diesen Ausstieg aus der Energiewende nicht zum Gesetz werden zu lassen und die Zustimmung zu verweigern!“ Am 27. Juni 2014 stimmt der Bundestag endgültig über die EEG-Novelle ab.

Quelle: IBC Solar
Text: Kristina Reiß