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Viele nutzen die Fastenzeit, um auf bestimmte Lebensmittel oder Verhaltensweisen zu verzichten.
Lebensmittel-Verschwendung

So kommen Sie maßvoll durch die Fastenzeit

Viele nutzen die Fastenzeit, um auf bestimmte Lebensmittel oder Verhaltensweisen zu verzichten. Doch die Wochen bis Ostern eignen sich auch, um mal eine Zeitlang ganz besonders maßvoll und bewusst zu konsumieren. Mit diesen Tipps geht das ganz einfach. 

Dass zu viele Lebensmittel im Müll landen, ist kein Geheimnis. Die Fastenzeit ist eine gute Gelegenheit, um den eigenen Konsum zu überdenken und für einige Wochen so maßvoll wie möglich zu leben. Das entspricht dem Trend: Laut einer Umfrage, die im Auftrag des Bundesernährungsministeriums von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) durchgeführt worden ist, wollen fast zwei Drittel der Deutschen Lebensmittelabfälle vermeiden und mehr als die Hälfte will bewusster einkaufen. Das Wegwerfen von Lebensmitteln ist eine Verschwendung von Ressourcen, die zudem meist auf Kosten der Menschen in den ärmeren Ländern dieser Erde geschieht und im Grunde genommen ethisch nicht vertretbar ist. Die gute Nachricht: es ist gar nicht schwierig, bewusster zu konsumieren!

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Ein Plan für bewussten Konsum

Grundsätzlich können Sie die Fastenzeit gut dafür nutzen, Vorräte aufzubrauchen und so wenig wie möglich einzukaufen. Der erste Schritt ist die Inventur. Beim Aufräumen von Vorratsschrank und Tiefkühltruhe verschaffen Sie sich schnell eine Übersicht über ihre Vorräte und können sie in diesem Zuge neu sortieren. Sinnvoll ist es, Lebensmittel, die bald ablaufen, nach vorne zu stellen, damit sie rechtzeitig verbraucht werden. Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, bedeutet das übrigens nicht zwangsläufig, dass ein Lebensmittel nicht mehr essbar ist. Wenn es noch gut aussieht und gut riecht, lohnt sich eine Geschmacksprobe. Schmeckt das Produkt auch noch einwandfrei, gibt es keinen Grund dafür, es zu entsorgen.

Vor dem nächsten Einkauf ist es sinnvoll, einen Essensplan aufzustellen. Die Grundlage dafür sollten die Lebensmittel bilden, die Sie ohnehin noch im Haus haben. Wenn Sie Ihre Mahlzeiten auf dieser Basis planen, müssen Sie voraussichtlich nur noch wenige Zutaten dazu kaufen. In der Fastenzeit bietet sich eine leichte Kost mit wenig Fleisch, dafür aber viel frischem Obst und Gemüse an. Auch hier können Sie unnötige Verschwendung vermeiden, indem sie kleinere Gebinde und stattdessen wenige oder einzelne Lebensmittel nach der genauen Rezeptmenge kaufen.

Falls Sie noch Inspiration für den Essensplan suchen: Auf der Homepage der Initiative „Zu gut für die Tonne!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft finden Sie jede Menge leckere Resterezepte und weitere Tipps gegen Lebensmittelverschwendung.

Quelle: Zu gut für die Tonne!/BMEL, Bild: depositphotos/ wavebreakmedia,Text:  Ronja Kieffer