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Es kommt immer mehr Fisch und Meeresfrüchte aus nachhaltiger Fischerei auf den Teller
Fischesser wollen nachhaltig genießen

Ministerium tischt nachhaltigen Fisch auf

Dass die Fischbestände auf unserem Planeten langsam, aber sicher überfischt sind, ist ebenso kein Geheimnis wie die Tatsache, dass die Meere unser Klima regulieren und damit eine enorme Bedeutung für unser Leben haben. Eine nachhaltige Befischung ist deshalb dringend notwendig. 

In vielen Kantinen, Mensen und Restaurants steht deswegen schon MSC-zertifizierter Fisch auf der Speisekarte. Mit gutem Beispiel geht jetzt auch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMBU) voran, indem in seiner Berliner Kantine Fisch aus nachhaltiger Fischerei serviert wird.

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Immer mehr Menschen möchten nachhaltigen Fisch essen

Das MSC-Siegel, das von der gemeinnützigen Organisation Marine Stewardship Council verliehen wird, bestätigt die Herkunft von Fischen und Meeresfrüchten aus Fischereien, die dem MSC-Umweltstandard gerecht werden und somit dabei helfen, ökologische Verbesserungen für unsere Meere herbeizuführen. Die Zertifizierung garantiert außerdem, dass ein Produkt bis zum Ursprung nachverfolgt werden kann.

Bisher tragen bereits 270 Fischereien in 30 Ländern das Siegel, die zusammen fast zehn Millionen Tonnen Fisch fangen. Eine riesige Zahl, könnte man meinen. Tatsächlich sind das nur knapp zehn Prozent der weltweiten Fangmenge. Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Befischung der Weltmeere handelt es sich aber trotzdem um einen großen und wichtigen Schritt!

Das Bundesumweltministerium tut es mit der MSC-Zertifizierung vielen anderen Gastronomiebetrieben in Deutschland gleich, bei denen bereits Fisch und Meeresfrüchte aus nachhaltiger Fischerei auf den Teller kommen. Nach MSC-Angaben kommt das dem Interesse von zwei Dritteln der deutschen Fischesser entgegen – eine erfreuliche Nachricht vor allem mit Blick auf die Zukunft unserer Meere und damit auch unseres Klimas.

Quelle: MSC, Bild: thinkstock- karandaev, Text:  Ronja Kieffer