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Gentechnikfreie Futtermittel bei Rewe-Molkereiproduktion

Die Handelsgruppe Rewe will langfristig nur noch gentechnikfreie Futtermittel bei den eigenen Molkereiprodukten einsetzten. Die Produkte werden mit dem „Pro Planet“-Label von Rewe gekennzeichnet.

Für die Molkerei- und Fleischproduktion in Europa werden seit Jahren Tonnen von gentechnisch veränderter Soja aus Nord- und Südamerika importiert. Für den Sojaanbau werden in Südamerika riesige Regenwaldgebiete abgeholzt.

Die Handelsgruppe Rewe macht nun einen entscheidenden Schritt, der für viele Supermarktketten zum Vorbild werden könnte, und stellt die in der eigenen Molkereiproduktion auf gentechnikfreie Futtermittel um. Die Milchkühe werden beispielsweise mit Rapsschoten aus europäischer Landwirtschaft gefüttert.

Der Zeit haben Rewe und Penny in Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz und in Nordbayern bereits gentechnikfrei produzierte Milch und Sahne im Sortiment. Sollte die Nachfrage steigen und es kommen weitere Erzeuger hinzu, stellt Rewe diesen eine Frist von 2 Jahren, um auf natürliche Futtermittel aus europäischer Landwirtschaft umzustellen. Während der Übergangszeit darf dennoch nur gentechnikfreies Futter an die Rinder verfüttert werden.

Foto: Digital Vision, Thinkstock/Text: Marie A. Wagner

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