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Gesetz ohne Nachhaltigkeit

Der Bundesrat stimmte der unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid (CO2) zu, womit die Einlagerung des Treibhausgases aus Kohlekraftwerken und Industrieunternehmen in Gasspeicher zumindest im kleinen Umfang möglich ist. Die Bonner Forest Finance-Gruppe kritisierte das Vorhaben und gehört damit zu einer ganzen Reihe von Experten, die den Beschluss nicht akzeptieren wollen. „Die CCS-Technik wurde nicht ausreichend auf Risiken überprüft und ist daher unsicher“, kommentiert CO2OL Geschäftsführer Dirk Walterspacher die Entscheidung. „Die Natur zeigt seit Millionen Jahren, wie CO2 auf natürlichem Wege gebunden wird: durch die Umwandlung in Kohlenstoff beim Wachsen von Pflanzen und Bäumen.“ CCS ist der Fachbegriff für die Verpressung von CO2.  Die CCS-Technik steht  seit langer Zeit in der Kritik und die Lagerstätten werden von betroffenen Anwohnern abgelehnt, da enorme Risiken bei einer CO2-Freisetzung bestehen. Aufforstungsprojekte wären eine sinnvolle Alternative die wertvolle Effekte für Biodiversität und Wasserschutz erzielen könnten. Zudem schaffen sie, gerade in strukturschwachen Regionen, neue Arbeitsplätze.

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