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Vorerst kein Windgas bei Greenpeace Energy

Die Energie-Genossenschaft Greenpeace Energy legt den Bau der in Niedersachsen geplanten Wasserstofferzeugungsanlage aus finanziellen Gründen auf Eis. Mit der Anlage sollte Windgas, das erneuerbare Energien endlich speicherfähig machen würde, hergestellt und ins Gasnetz eingespeist werden.

Grundlage der Entscheidung ist eine umfangreiche Analyse und Neubewertung der finanziellen Investitionen und unternehmerischen Risiken, die für Greenpeace Energy aus dem Projekt im niedersächsischen Suderburg resultieren würden. Der Bau einer eigenen Windgasanlage ist mit einem hohen Investitionsvolumen verbunden und sollte durch den Förderbeitrag des Gasprodukts proWindgas sowie der Aufnahme von Fremdkapital finanziert werden. Angesichts der gegenwärtigen Kundenzahlen und der finanziellen Risiken hat Greenpeace Energy das Vorhaben neu bewerten müssen und den Ausstieg aus dem Projekt beschlossen.

Trotz dieses Rückschlags sieht Greenpeace Energy in Windgas immer noch einen Meilenstein auf dem Weg zur Energiewende und will den Aufbau der Wasserstoffproduktion durch den Bau von Elektrolyseuren weiter vorantreiben. Die Energie-Genossenschaft beschäftigt sich bereits mit Alternativen, bei denen Kosten und Risiken nicht allein auf ihren Schultern lasten, sondern auf mehrere Partner verteilt werden.

So funktioniert die Energiespeicherung mit Windgas.

Quelle: Greenpeace Energy eG / Text: Marie A. Wagner

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