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Greenpeace verändert sich: Neue weltweite Kampagnenarbeit

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace verändert weltweit seine Kampagnenarbeit und richtet sich neu auf regionale Länderbüros aus. 

Die internationale Umweltschutzorganisation Greenpeace will sich künftig in ihren Kampagnen dezentraler aufstellen und sich mit einer neuen Organisationsstruktur mit den neuen Herausforderungen im globalen Umweltschutz aufnehmen. Mit der seit 2013 laufenden internen Umstrukturierung wandelt sich die Organisation zu einem Netzwerk einzelner Länderbüros. Bislang wurden die globalen Kampagnen zentral von Greenpeace International in Amsterdam entwickelt und gesteuert. Der neue Plan sieht vor die einzelnen Kampagnen künftig von regionalen Länderbüros zu verwalten. Dafür müssen jedoch mehr als 2000 Menschen in über 40 Ländern neu organisiert werden. Greenpeace erhofft sich mit dem zwei- bis dreijährigen Transformationsprozess die Umweltzerstörung, vor allem in den schnell wachsenden Volkswirtschaften in Asien, Afrika und Südamerika, effektiver bekämpfen zu können.

"Die Bedrohungen für unseren Planeten werden größer - und sie verschieben sich", so Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland. "Uns ist es wichtig, dass uns mehr als 580.000 Förderinnen und Förderer in Deutschland die Legitimierung geben, uns weltweit für den Umweltschutz einzusetzen. Künftig wollen wir dieses in der neuen Organisationsstruktur noch effektiver tun. Dazu brauchen wir die Unterstützung unserer Fördermitglieder".

Quelle: Greenpeace / Text: Christina Jung

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