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W+M Habeck
Plastikrecycling

Grüne zu Gast beim grünen Frosch

Auf Einladung des Herstellers von Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln Werner & Mertz, überzeugte sich der Politiker bei einem Besuch im Werk Mainz von dessen nachhaltigen Leistungen. Großes Interesse weckte das mechanische Recycling von Kunststoffen.

Eingeladen von Reinhard Schneider, geschäftsführender Gesellschafter von Werner & Mertz, erhielt  Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis90/Die Grünen bei einem gemeinsamen Rundgang Einblick in den Produktionsstandort Mainz. Neben der Produktion lernte Habeck auch das Wasserzentrum sowie die Flaschenherstellung von "Alpla", die ebenfalls im Werk erfolgt, kennen. Besondere Aufmerksamkeit widmete der Politiker im Weiteren dem mechanischen Recycling von Kunststoffen.

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Schneider erläuterte dazu nicht nur die Ziele der von ihm ins Leben gerufenen Recyclat-Initiative, sondern machte auch auf einige Schwächen des neuen Verpackungsgesetzes (VerpackG) aufmerksam. Insbesondere Paragraf 21, der sich mit den Anreizmodellen für Duale Systeme sowie der Definition des Begriffs „Recyclat“ auseinandersetzt, wurde bei dem Gespräch hervorgehoben. „Nach der jetzigen Formulierung des VerpackG können die dualen Systeme ihre Anreizsysteme für Lizenznehmer selbst ausgestalten“, so Schneider. Dabei hätten aber die dualen Systeme ein Nachsehen, welche Angebote mit einer ökologischen Lenkungswirkung machen, wie etwa der Förderung kreislauffähiger Verpackungen. Als Lösungsansatz schlägt der "Frosch" Hersteller einen Fonds vor, in den jeder, der Verpackungen in Verkehr bringt, einen festgelegten Betrag abführt. Dieser Fonds – eingerichtet bei einer unabhängigen Institution – schüttet die Einnahmen vollständig an die Unternehmen aus, die ökologisch vorteilhafte Verpackungen lizensiert haben. Erfolgreich und beispielgebend hierfür sei der Grüne Punkt, ein Partner der Recyclat Initiative. Dieser habe ein entsprechendes Modell entwickelt, das diesen Weg beschreibt.

Quelle: Werner & Mertz GmbH, Bild: Werner & Mertz/Herbert Piel, Text: Tine Esser