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Nachhaltigleben

©iStock/Eskemar

Genverändertes Essen verursacht Glutenunverträglichkeit

Immer mehr Menschen leiden an einer Glutenunverträglichkeit. Forscher vermuten nun genetisch veränderte Nahrungsmittel hinter dem Problem.

Das Institute for Responsible Technology in Fairfield in den USA hat eine Studie veröffentlicht, die einen Zusammenhang zwischen genetisch verändertem Essen und Glutenunverträglichkeit sieht: Die Studie nimmt an, dass GV-Nahrungsmittel ein wichtiger Auslöser für Glutenunverträglichkeiten sind – alleine in den USA sind 18 Millionen Menschen von davon betroffen.  Eine Glutenunverträglichkeit zeigt sich in verschiedenen Krankheitsbildern: von Blähungen bis Zöliakie, die im schlimmsten Fall zum Tod führt, sind die Ausmaße sehr unterschiedlich. In den 90er Jahren wurden GVOs (Genetisch veränderte Organismen) in Nahrungsmittel wie Soja, Mais, Baumwolle, Rüben, Zucker und Raps Nahrungsmittel eingeführt, um sie resistenter zu machen. GVOs wie BT-Toxin und Glyphosat können in diesen Lebensmitteln gefunden werden, die glutenbedingte Krankheiten auslösen oder bereits vorhandene Unverträglichkeiten noch weiter verstärken. BT-Toxin ist zum Beispiel dafür geeignet Insekten zu töten, in dem es Löcher in ihre Zellen punktiert. Studien haben aber bewiesen, dass das Toxin dasselbe auch mit menschlichen Zellen macht. Dies kann zu Schädigungen des Darmbereichs führen. BT-Toxin kann folglich mit Darmbeschwerden verbunden sein, die gerade Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit aufweisen.

Quelle: Institute for Responsible Technology
Text: Kristina Reiß

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