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Deutscher Bauernverband kritisiert BUND-Sauen-Studie

Der Deutsche Bauernverband bezichtigt den BUND bezüglich seiner Studie zur Hormonbehandlung von Sauen der Angstmacherei.

Der Deutsche Bauernverband kritisiert die Studie des BUNDs zum Hormoneinsatz bei Sauen und bezeichnet sie als Angstmacherei. Der Generalsekretär des DBVs erklärt: „Nach dem missglückten Skandalvideo zu Glyphosat versucht der BUND erneut, mit Halbwahrheiten und Falschbehauptungen auf sich aufmerksam zu machen. Die Studie ist nicht auf Information und Aufklärung angelegt, sondern auf Verunsicherung der Verbraucher.“ Der DBV bemängelt die fachliche Qualität der Studie und stellt klar, dass in Deutschland und der EU sogenanntes Hormonfleisch verboten ist. Der Verband erklärt, dass in Deutschland Sauen vor der Geburt mit einem Eiweiß-Präparat behandelt werden, um den Geburtsvorgang zu erleichtern und dadurch die Sterblichkeitsrate der Ferkel zu verringern und  das Leben der Sauen zu verlängern. Zusätzlich können durch dieses Präparat alle gleichaltrigen Ferkel zur gleichen Zeit den Stall verlassen, was wiederum bessere Desinfektions- und Reinigungsmaßnahmen ermöglicht. Alle in der Schweinezucht verwendeten Hormone müssen geprüft und amtlich zuglassen sein. Außerdem stellt der DBV klar, dass für den Verbraucher keine Gefahr besteht, da selbst bei einem Hormoneinsatz bisher keine Rückstände in der Natur nachgewiesen werden konnten. Zusätzlich stimme laut DBV die Angabe des BUNDs nicht, dass in Deutschland alle Sauen mit einem derartigen Eiweißpräparat behandelt werden. Nach Angaben von Tierärzten handelt es sich dabei lediglich um 10 bis 15 Prozent, denen dieses Mittel legal verabreicht wird.

Quelle: Deutscher Bauernverband
Text: Kristina Reiß

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